PSYCHOANALYTISCHES KOLLEG
2009-2010
Verein »Psychoanalytisches Kolleg e. V.« 2009-2010
André Michels
Dr. med., Psychiater und Psychoanalytiker in Luxemburg und Paris | zahlreiche Veröffentlichungen zu klinischen, literarischen und kulturkritischen Themen | Mitherausgeber u. a. vom Jahrbuch für klinische Psychoanalyse, Diskord-Verlag, Tübingen, 6 Bände (ab 1998) | Herausgeber von Actualité de l’hystérie, Érès, Toulouse, 2001 | Mitbegründer der Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse, des Psychoanalytischen Kollegs (Deutschland), des Institut de Formation et de Recherche en Psychanalyse (Luxemburg) | Regelmäßige Seminare und Vorlesungen über Theorie und Praxis der Psycho-analyse. 55, av. de la Liberté, L-1931 Luxemburg, Tel.: ![]()
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00352-492717, Fax: 00352-402306
Karl-Josef Pazzini
Prof. Dr. phil., M.A., Studium der Philosophie, Theologie, Erziehungswissenschaft, Mathematik, Kunstpädagogik | Lehrer | Psychoanalytiker in eigener Praxis | Mitbegründer der »Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse« | Professor für »Erziehungswissenschaft. Didaktik der Bildenden Kunst«, Universität Hamburg | Arbeitsschwerpunkte: Psychoanalyse, Pädagogik, Museum; Bildung, Lehre und Lernen in Bezug auf Kunst, Aggressivität der Lehre; Forschungsprojekt »Wahn, Wissen, Institution« Bornstr. 12, 20146 Hamburg, Tel.: 040-41352906, Fax: 040-41352907, { pazzini [ad] uni-hamburg.de ¦ [ad] : @ }
Claus-Dieter Rath
Dr. rer. soc., Psychoanalytiker in Berlin | Gründungsmitglied von: Fondation Européenne pour la Psychanalyse (1991); Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse (1994); Freud-Lacan-Gesellschaft. Psychoanalytische Assoziation Berlin (1997) | Veröffentlichungen über Fragen der psychoanalytischen Praxis, der Geschichte der Psychoanalyse und über die Massenpsychologie des Alltagslebens | Mitherausgeber von: (mit Jutta Prasse) Lacan und das Deutsche. Die Rückkehr der Psychoanalyse über den Rhein, Freiburg i. Br. 1994; (mit André Michels, Peter Müller, Achim Perner): Jahrbuch für klinische Psychoanalyse, Tübingen 1998ff.; Herausgeber der Textsammlung Jutta Prasse: Sprache und Fremdsprache. Psychoanalytische Aufsätze, Bielefeld 2004 | Psychoanalytische Supervisionen. Niebuhrstr. 77, 10629 Berlin, Tel.: 030-8819194, Fax: 030-8833737, { RathCD [ad] aol.com ¦ [ad] : @ }
Vorstand des Vereins »Psychoanalytisches Kolleg e. V.« ab Dezember 2005
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Vorsitzender: Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini Bornstr. 12, D-20146 Hamburg T.: +49-40-41352906, Fax: +49-40-41352907 { pazzini [ad] uni-hamburg.de ¦ [ad] : @ }
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Vorsitzender: Dr. Claus-Dieter Rath Niebuhrstr. 77, D-10629 Berlin T.: +49-30-8819194, Fax: +49-30-8833737 { RathCD [ad] aol.com ¦ [ad] : @ }
Schatzmeister: Dr. Peter Müller Moltkestraße 29 A, D-76133 Karlsruhe T.: +49-721-20735, Fax: +49-721-23800 { petjanik [ad] t-online.de ¦ [ad] : @ }
Gründungserklärung des
Psychoanalytischen Kollegs
Regularien
Einschreibung
Gebühren
Veranstaltungsangebot
Beendigung der Arbeit im Kolleg
Veranstaltungen für Mitglieder des Kollegs
Arbeitswochenenden
Fortlaufende Veranstaltungen
Offene Veranstaltungen
Tagungen und Kongresse
Hinweis
Derzeitige Mitglieder des Kollegiums
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Gründungserklärung des
Psychoanalytischen Kollegs
1. Wir sind eine Gruppe von Psychoanalytikern, die ihre Arbeit an der Lehre Freuds und Lacans orientieren.
2. In unserer Arbeit bemerken wir, dass wir auf Fragen stoßen, deren Ergründung wir als Einzelne nicht weit genug vorantreiben können.
3. Diese Klärung erreichen wir auch nicht in den verschiedenen – heterogen zusammengesetzten – Assoziationen, denen wir angehören. In diesen gibt es bislang nur vereinzelt Arbeitszusammenhänge ausschließlich für praktizierende Psychoanalytiker.
4. Wir bemerken, dass jüngere Leute, die vorhaben, die Psychoanalyse in der Position des Analytikers zu praktizieren, und Leute, die schon als Analytiker tätig sind, nach Gelegenheiten suchen, die Verbindung der Freudschen und der Lacanschen Lehre in Bezug auf ihre zukünftige oder aktuelle Praxis zu erfahren.
Bislang war dies im deutschsprachigen Raum von regionalen Zufälligkeiten abhängig.
5. Deshalb gründen wir ein »Psychoanalytisches Kolleg« als ein verbindliches Netz von praktizierenden Analytikern dieser Ausrichtung. Es koordiniert verschiedene regionale Lehr- und Forschungsaktivitäten und schafft damit auch Impulse für deren weitere Ausgestaltung.
6. Die Veranstaltungen beschäftigen sich mit Grundbegriffen der Psychoanalyse, Fallbesprechungen, der Geschichte der Technik, der Klinik und der Theorien der Psychoanalyse.
Dazu gehören auch Verknüpfungen mit den für die Psychoanalyse wichtigen angrenzenden Wissens- und Praxisfeldern.
7. Es ist zudem möglich, Kontrollanalysen bzw. Supervision
(in einer Gruppe oder einzeln) zu machen.
8. Das Psychoanalytische Kolleg bietet die Möglichkeit, sich psychoanalytisch zu bilden. Einschreiben kann sich, wer anstrebt, die Psychoanalyse in der Position des Analytikers zu praktizieren oder dies schon tut, und wer in anderen Bereichen mit der Psychoanalyse tätig ist oder tätig werden will.
Wir setzen voraus, dass jeder Teilnehmer die Erfahrung der Psychoanalyse hat, d.h. selbst eine Psychoanalyse macht oder schon beendet hat.
An den Veranstaltungen des Kollegs kann teilnehmen, wer diesen Wunsch darlegt und von einem Aufnahmekomitee aufgenommen wird.
9. Es gibt regionale und überregionale Veranstaltungen. Arbeitsgruppen, Seminare, Vortragsreihen und klinische Gruppen finden an verschiedenen Orten statt und laufen über mehrere Monate. Daneben gibt es punktuelle überregionale Veranstaltungen (zentrale Wochen- oder Wochenendseminare, Arbeitstagungen …).
10. Für die Teilnahme werden Gebühren erhoben.
11. Mindestens einmal pro Jahr findet ein Plenumstreffen der Teilnehmer und der Lehrenden des Kollegs statt.
12. Die Auswahl aus den regionalen und zentralen Angeboten, deren Kombination sowie die Dauer der Einschreibung bestimmt jeder Teilnehmer selbst.
Die Teilnahme an den Veranstaltungen wird bestätigt.
13. Es ist vorgesehen, dass der Einzelne am Ende seines Parcours eine Arbeit vorstellt. Dies geschieht auf den Plenumstreffen.
14. Eine Koordinationsgruppe besorgt das Zusammenspiel der verschiedenen Veranstaltungen und Arbeitsgruppen. Die Geschäftsführung erledigt ein Sekretariat.
25. April 2004
Eckhard Bär (Kassel), Cristina Burckas (Freiburg), Ali Fooladin (Hamburg), Hinrich Lühmann (Berlin), Michael Meyer zum Wischen (Köln), André Michels (Luxemburg), Peter Müller (Karlsruhe), Hans Naumann (Hamburg), Bettina Noddings (Achern), Karl-Josef Pazzini (Hamburg), Claus-Dieter Rath (Berlin), Edith Seifert (Berlin), Johanna Vennemann-Bär (Hann. Münden, Kassel, Rom)
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Regularien
Einschreibung
An den Veranstaltungen des Kollegs kann teilnehmen, wer diesen Wunsch schriftlich darlegt. Adresse ist der Koordinator. Nach einem Gespräch mit einem Mitglied des Kollegiums entscheidet das Kollegium über die Aufnahme.
Psychoanalytiker, die im Kollegium mitarbeiten wollen, können diesen Wunsch über den Koordinator dem Kollegium mitteilen.
Das Kollegjahr dauert jeweils von Oktober bis Juli.
Gebühren
Kollegiaten zahlen jährlich eine pauschale Basisgebühr. Darin sind Verwaltungskosten sowie Teilnahmegebühren für die eigenen Veranstaltungen des Kollegs enthalten. Etwaige Gebühren für Veranstaltungen anderer Organisationen müssen die Teilnehmer jeweils bei diesen selbst begleichen.
Die Gebühr für das Studienjahr 2009/2010 (es endet im Juli 2010) beträgt 500 Euro. Der Betrag kann in zwei Raten pro Jahr gezahlt werden. Die aktuelle Kontoverbindung lautet:
Kto-Nr. 108 026 089, BLZ: 660 501 01, Sparkasse Karlsruhe
Weitere Informationen finden die Mitglieder im virtuellen Projektraum unter http://www.educommsy.uni-hamburg.de.
Veranstaltungsangebot
Das Programm unterscheidet zwischen Veranstaltungen nur für Kollegiaten und solchen, die auch für andere offen sind.
Die Veranstaltungen für Kollegiaten finden in der Regel als Blockseminar und an den Arbeitswochenenden statt.
Vorgesehen sind auch Gruppen, die nicht unter einem zuvor festgelegten Thema stehen. In diesen sollen Fragen besprochen werden, die im Verlauf von Veranstaltungen in und außerhalb des Kollegs entstanden sind. Diese Veranstaltungen können auch von den Kollegiaten auf eigene Initiative konzipiert werden.
Hinzu kommt ein jährlich stattfindendes zentrales Plenumstreffen der Teilnehmer und der Lehrenden des Kollegs.
Beendigung der Arbeit im Kolleg
Es ist vorgesehen, dass der Einzelne am Ende seines Parcours eine Arbeit vorstellt. Dies geschieht auf den Plenumstreffen.
Die Teilnehmerschaft erlischt nach diesem Abschluss; ebenso bei Kündigung und bei Nichtbezahlung der Gebühren.
Auf Wunsch kann eine Bescheinigung über die Teilnahme am Kolleg ausgestellt werden.
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Veranstaltungen
Arbeitswochenenden
Die Arbeitswochenenden sollen eine Zusammenarbeit in konzentrierter Form ermöglichen. Sie stehen jeweils unter einem Oberthema, das auch in den fortlaufenden Veranstaltungen, etwa zur Klinik, zur Technik, zum Setting, aufgenommen und variiert wird.
Termine und Neuigkeiten zur Zusammenarbeit im Psychoanalytischen Kolleg sowie Materialien zu den einzelnen Veranstaltungen finden Mitglieder im virtuellen Projektraum »Psychoanalytisches Kolleg« unter: http://www.educommsy.uni-hamburg.de
Eine öffentliche Webpräsenz auch mit den aktuellen Planungen für die Arbeitswochenenden findet sich unter:
http://www.psychoanalytischeskolleg.de
2009/2010 – Studienjahr zum Thema »Über-Ich und Praxis der Psychoanalyse«
Freuds Psychoanalyse ist besorgt um die Ablösung des Subjekts von der elterlichen Autorität. Das Über-Ich, das »die lange Abhängigkeit des Menschenkindes von seinen Eltern und den Ödipuskomplex, die beide wieder innig miteinander verknüpft sind«, zur Voraussetzung hat, erscheint als ein Garant unseres gesellschaftlichen Verkehrs, ist zugleich aber auch ein Gegenspieler der Genesung (u.a. ein Agens der negativen therapeutischen Reaktion).
Zu seinen Spezialitäten gehören der Befehl, das Verbot und die Verurteilung, zu seinen Funktionen »die Selbstbeobachtung, das Gewissen und die Idealfunktion«. Was meint Freud mit dem Über-Ich als Erbe des Ödipuskomplexes? Von woher spricht die »Stimme des Gewissens« und was bereitet Gewissensbisse?
Warum lässt das Ich sich vom Über-Ich bestrafen und warum muss sich der Neurotiker »so benehmen, als beherrsche ihn ein Schuldgefühl, welches zu seiner Befriedigung der Krankheit als Strafe bedarf«?
Dieser wesentliche Faktor in der Klinik der Scham, der Angst und der Depression erhält in der 1923 entworfenen zweiten Topik Freuds einen eigenen Platz.
Das Über-Ich vertritt »Tradition und Idealbildungen der Vergangenheit« und leistet selbst neuen Situationen »eine Zeit lang Widerstand«. Seine politische Dimension ist nicht auf einen Untertanenstaat beschränkt, sondern reicht bis in die antiautoritäre Bewegung, bis zum »Gläsernen Bürger« und den Selbstoffenbarungen in Facebook.
Das Über-Ich lässt sich nicht auf einen Abdruck, Niederschlag »äußerer« Verhältnisse reduzieren; es ist nicht identisch mit dem Ideal und mit dem Gewissen und steht in einem Spannungsverhältnis zu dem, was Freud das Kulturüber-Ich nannte. Ganz im Gegenteil: kulturelle und gesellschaftliche Praktiken, bspw. Gottesvorstellungen und Religionsübungen, werden von ihm strukturiert.
Kulturtheoretiker sprechen von besonderen historischen Ausformungen dieser Instanz, auch von ihrem Verschwinden. Kann eine psychoanalytische Kur das Über-Ich oder den Umgang mit diesem verändern?
In der Lacanschen Jouissance-Theorie ist es eine nicht nur untersagende, sondern auch zum Genießen auffordernde Instanz: Das Über-Ich sagt: »Jouis!« Doch das ist nicht alles.
Claus-Dieter Rath
P.S.: Der Titel »Über-Ich und Praxis der Psychoanalyse« lässt sich nicht nur auf klinische Erfahrungen und deren Theoretisierung beziehen, sondern auch auf Über-Ich-Phänomene des Psychoanalytikers bei seiner Arbeit.
Basis-Literatur
Sigmund Freud: Das Ich und das Es, GW 13, S. 237–289; StA 3, S. 282–325.
Sigmund Freud: 31. Vorlesung zur Einführung in die Psychoanalyse: »Die Zerlegung der psychischen Persönlichkeit« (1932). GW 15, S. 62–86, StA 1, S. 496–516.
Jacques Lacan: Das Ich in der Theorie Freuds und in der Technik der Psychoanalyse. (übers. H.-J. Metzger), Seminar II (1954/55), Sitzung 1 (17.Nov. 1954) und 11 (16. Februar 1955).
Anregungen geben auch die im Internet dokumentierten Vorträge des Straßburger APERTURA-Kongresses LE SURMOI (22.–24. Mai 1999). Man kann sie direkt aufrufen in der Homepage von »Bibliotheques Psy«, Internetadresse: http://www.psy-desir.com/biblio/spip.php?article884
13. bis 15. November 2009 – Hamburg
Arbeitswochenende »Die Einführung des Über-Ich durch Freud«
Verantwortlich für Konzeption und Durchführung:
Karl-Josef Pazzini, Marianne Schuller
Die Entwicklung des Konzepts »Über-Ich« ist verbunden mit der 2. Topik in der Freudschen Theorieentwicklung. In dem Satz: »Das Über-Ich ist der Erbe des Ödipuskomplexes«, klingt direkt und indirekt an: Gewissen, Richter, Zensor, Selbstbeobachtung, Idealbildung, Erbe, Verhältnis zu den Älteren und den Eltern, Inzest, Sexualität, Genuss, Verbot, Gesetz, Angst, Verinnerlichung, Autonomisierung, Verhältnis zur Gesellschaft.
Basislektüre:
Das Ich und das Es, GW 13, S. 237–289; StA 3, S. 282–325.
31. Vorlesung zur Einführung in die Psychoanalyse: »Die Zerlegung der psychischen Persönlichkeit« (1932). GW 15, S. 62–86, StA 1, S. 496–516.
Jüdischer Salon am Grindel e.V., Grindelhof 59, 20146 Hamburg, (hinter dem Café Leonar)
29. bis 31. Januar 2010 – Wiepersdorf
Arbeitswochenende »Über-Ich: Angst, Schuld, Zwang«
Verantwortlich für Konzeption und Durchführung:
Edith Seifert, Ilsabe Witte
Das Schuldgefühl bleibt häufig unbewusst, sagt Freud, und gelangt als Unzufriedenheit, als »quälendes Unbehagen«, als »eine Art von Angst« dem Subjekt zur Kenntnis.
Das Über-Ich, als Agent dieser unerquicklichen Verhältnisse, scheint mit reichlich Triebkraft ausgestattet zu sein, um uns durch Zuckerbrot (Idealfunktion) und Peitsche (Schuldgefühl) im Zaum der Kultur zu halten. Warum?
Und ist ein Über-Ich ohne Schuldgefühl denkbar?
Näheres zur Organisation wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben.
26. bis 28. März 2010 – Kassel
Arbeitswochenende »Das Über-Ich in den verschiedenen klinischen Strukturen«
Verantwortlich für Konzeption und Durchführung:
Eckhard Bär, Johanna Vennemann-Bär
Auf welche Art, durch welche Identifizierung wird sich das Über-Ich in der Psychose, in der Perversion oder in der Neurose auswirken? Wird es sich als Schuldbewusstsein, als Angst vor dem Liebesverlust oder vielmehr als Angst vor der Autorität bemerkbar machen? Wie wird die Schuld sich in ihr morbides Universum einrichten und das Genießen gebieten?
Dies sind einige der spannenden Fragen, denen wir uns an diesem Wochenende in Kassel stellen werden.
Näheres zur Organisation wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben.
21. bis 24. Mai 2010 – Schloss Dhaun
Arbeitswochenende: »Der Imperativ des Genießens«
Verantwortlich für Konzeption und Durchführung:
André Michels, Peter Müller
Grundlage wird Lacans »Kant mit Sade« sein. Weitere Texte werden sein: »Etourdit« von Lacan, Teile aus der »Kritik der praktischen Vernunft« von Kant.
Freudsche Texte werden noch bekannt gegeben.
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Fortlaufende Veranstaltungen
Berlin
Klinisches Seminar
Leitung: Claus-Dieter Rath
Jeweils von 11.15–15.30 Uhr
Berichte aus Analysen bei Freud und Lacan
Leitung: Karl-Josef Pazzini
Jeweils von 15.30–17 Uhr
Die nächsten Termine
für beide Seminare sind:
Samstag, 10. Oktober 2009
Samstag, 7. November 2009
Samstag, 16. Januar 2010
Maison de France, Kurfürstendamm 211, Berlin-Charlottenburg, Salle Gaugin (2. Stock).
Da das Maison de France samstags für Publikum geschlossen ist, treffen sich die Teilnehmer in der Haupthalle, die durch das Cinema Paris zu erreichen ist.
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Offene Veranstaltungen
von Mitgliedern des Psychoanalytischen Kollegs
Berlin
Psychoanalyse am Donnerstag. Eine Veranstaltungsreihe des Psychoanalytischen Kollegs
In dieser Veranstaltungsreihe sollen im monatlichen Rhythmus, jeweils Donnerstagabend, Themen zur Diskussion gestellt werden, die die Psychoanalyse unmittelbar und mittelbar berühren. Themen der psychoanalytischen Praxis wie angrenzende institutionelle Anwendungsfelder (Psychiatrie, Sozialarbeit); Themen aus Literatur und Gesellschaft ebenso wie wissenschaftliche Fragestellungen, die die psychoanalytische Theorie berühren.
Jeweils Donnerstag, 20.15 Uhr:
22. Oktober, 19. November, 17. Dezember 2009
Antiquariat FUNDUS, Knesebeckstr. 20 , 10623 Berlin
(Nähe Savignyplatz)
Den Eröffnungsvortrag im Oktober hält Edith Seifert:
»Die Liebe zum Nichts. Zu Gegenübertragung und/
oder Begehren des Psychoanalytikers.«
Die Titel der folgenden Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Kostenbeitrag: 5 Euro pro Abend
Organisation: Edith Seifert in Kooperation mit Bernhard Schwaiger und Antke Tammen.
Kontaktadresse: e.seifert@kaleidoskopien.de
Lektüreseminar
Die Übertragung, Seminar Buch VIII von Jacques Lacan
Leitung: Edith Seifert
Fortlaufend: alle drei Wochen
erstes Treffen: Dienstang, 13. Oktober, 20.30 Uhr
Ort: E. Seifert, Markelstr. 45, 12163 Berlin-Steglitz
Kosten: keine
Anmeldung: e.seifert@kaleidoskopien.de oder Tel.: 030-7931854
Öffentliches Seminar
Warum Zuydersee? Freudsche »Kulturarbeit« und die Psychoanalytische Kur. Wie wir heute Psyche behandeln
Veranstalter: FLG – Freud-Lacan-Gesellschaft, Berlin/AFP – Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse
Leitung: Claus-Dieter Rath, Berlin
Zwischen 1900 und 1932 gebraucht Sigmund Freud mehrfach den Begriff »Kulturarbeit«: in der »Traumdeutung« (1900) fällt sie
mit der Vertreibung aus dem Paradies und dem Beginn des Geschlechtslebens zusammen, in »Die ›kulturelle‹ Sexualmoral und die moderne Nervosität«(1908) mit dem Triebschicksal »Sublimierung«, in »Zukunft einer Illusion« und »Das Unbehagen in der Kultur« (1927/1929) hat sie wesentlichen Anteil an der gegenseitigen Bindung der Mitglieder einer Gesellschaft, 1932 schließlich, in seiner Vorlesung über »Die Zerlegung der psychischen Persönlichkeit«, bringt Freud sie ins Bild der Trockenlegung der Zuydersee, verbunden mit dem – sehr unterschiedlich interpretierten – Satz »Wo Es war, soll Ich werden«.
Die Freudsche »Kulturarbeit« passiert in einer psychoanalytischen Kur; dieser Begriff unterscheidet sich also von seinem heute gängigen Verständnis einer Kulturvermittlung an bestimmte Bevölkerungsgruppen. Zugleich sind die konkrete historische Subjektivität, die Strukturierung der Psyche sowie das Entstehen der Psychoanalyse und der psychoanalytischen Kur selbst Resultat von Kulturarbeit.
In dem Seminar wird die Lektüre dieser Freudschen Texte verknüpft mit klinischen, metapsychologischen, kulturhistorischen und politischen Untersuchungen zu Fragen wie:
Historische Subjektivität. Objektive und subjektive Kultur (deren Dialektik Georg Simmel in einem der letzten Kapitel seiner 1900 erschienenen »Philosophie des Geldes« entwickelt).
Wie wird Psyche behandelt – d.h. konzipiert, gedacht, und auf sie eingewirkt? An welchen Zielen orientieren sich die Psychoanalyse und unterschiedliche Psychotherapien? Sublimierung als Wert.
Funktion der 1932 einsetzenden Trockenlegung der Zuydersee für Freuds Metaphorik. Vergleich mit anderen Großprojekten jener Zeit: Elektrifizierung der Sowjetunion, »Bonifica« der Pontinischen Sümpfe, Tennesee Valley Authority, Reichsautobahn (vgl. Wolfgang Schivelbusch: Entfernte Verwandtschaft: Faschismus, Nationalsozialismus, New Deal 1933–1939).
Kulturelle und politische Funktionszuweisungen an die Psychoanalyse (als Teil der psychohygienischen Versorgung, zur Reproduktion der Arbeitskraft, …)
Die Psychoanalyse und Michel Foucaults Konzept der »Sorge um sich« (»souci de soi«; »Sexualität und Wahrheit«, Bd. 3).
Nächste Termine
(jeweils Samstag, 17–19 Uhr):
22. August, 5. September, 10. Oktober, 7. November 2009
Maison de France Berlin (4. Stock), Kurfürstendamm 211 (Ecke Uhlandstraße).
Kontakt: Claus-Dieter Rath, Niebuhrstr. 77, 10629 Berlin,
Tel. 030 881 91 94, Seminarhandy mit Mailbox: 0160 658 33 40, E-Mail: RathCD@aol.com
Hinweis: Am 12./13. September 2009 findet in Berlin ein gemeinsames Arbeitswochenende der AFP und FLG zum Thema: »Dimensionen der Freudschen ›Kulturarbeit‹ und die Aufgaben psychoanalytischer Organisationen« statt.
Am 5./6. Dezember 2009 findet in Berlin ein gemeinsamer Kongress der AFP und der FLG statt: »Wo es war. Freudsche Kulturarbeit und die psychoanalytische Kur heute.«
Näheres hierzu auf S. 36 des Programms.
Seminar
Was in der psychoanalytischen Kur wirkt
Veranstalter: FLG – Freud-Lacan-Gesellschaft, Berlin/AFP – Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse
Leitung: Claus-Dieter Rath, Berlin
Anhand einiger Texte und eigener Erfahrungen mit der psychoanalytischen Kur werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie es kommt, dass eine Psychoanalyse zu Veränderungen in der Libidoökonomie, der Stellung zum Anderen u.a. führt, und worin konkret das Wirken und die Wirkung einer Psychoanalyse besteht.
Ausgangspunkt ist das von vier Analytikern unterschiedlicher Orientierung verfasste Buch »Ce qui est opérant dans la cure. Des psychanalystes en débat«, Édition érès 2008. Es ist Ergebnis eines mehrjährigen Austauschs zwischen den Autoren (Lina Balestriere, Jacqueline Godfrind, Jean-Pierre Lebrun, Pierre Malengreau). Jeder von ihnen stellt seine persönlichen Auffassungen von dem, was in der Kur wirkt, dar, gefolgt von einer ausführlichen Diskussion mit den Koautoren. Sie setzen sich dabei auch mit neuen Leiden und neuartigen Anfragen an den Analytiker auseinander.
Einzelne Passagen werden ins Deutsche übersetzt, so dass Französischkenntnisse nicht unabdingbar sind.
Etwa alle vier Wochen, jeweils samstags, 17–19 Uhr
Beginn: 16. Januar 2010
Maison de France Berlin (4. Stock), Kurfürstendamm 211, (Ecke Uhlandstraße).
Kontakt: Claus-Dieter Rath, Niebuhrstr. 77, 10629 Berlin, Tel. 030 881 91 94, Seminar-Handy mit Mailbox:
0160 658 33 40, RathCD@aol.com
Freiburg
Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse
Lektüre-Seminar
Sigmund Freud: »Totem und Tabu«
Leitung: Cristina C. Burckas
Ausgehend von diesem Text (G.W. Bd. IX), werden weitere Texte von Freud und Texte von Lacan hinzugezogen.
Das Seminar wendet sich sowohl an Psychoanalytiker als auch an Psychotherapeuten und Vertreter anderer Disziplinen, die sich mit der Lehre Freuds und Lacans auseinandersetzen wollen.
Alle vier Wochen, in der Regel samstags, 14.30–16.30 Uhr
c/o Cristina Burckas, Tennenbacher Str. 44
Weitere Informationen und Anmeldung:
Cristina Burckas, Tel: 0761 202 3206, Cburckas@gmx.net
Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse
Klinisches Seminar (Fortsetzung)
Was heißt, Signifikanten »lesen«?
Leitung: Cristina Burckas, Bettina Noddings
Welche Ebene ist bei der Lektüre von Signifikanten impliziert? Dem Lesen geht erst einmal ein Hören voraus. Welche Art des Hörens und welche Haltung setzt das wiederum voraus? Das Hören gilt vor allem dem Appell des Subjekts; oft ist es das, was wir nicht erwartet haben, was uns überrascht. Nur indem etwas davon am Ort des Anderen gehört wird, kann es zum Signifikanten werden.
Hören und Lesen sind grundlegend für das, was in einer Analyse passiert. Indem Gehörtes miteinander verknüpft, d.h. gelesen wird, schreibt das Subjekt sich als Geschichte ein.
Das Hören eines Appells, das Lesen von Signifikanten; wenn auch dies nicht einer theoretischen Fundierung entbehrt, ist es jedoch nicht ohne weiteres aus der Theorie ableitbar. Darüber hinaus geht es um die Erfahrung der analytischen Praxis. Der Analytiker ist hier mit den Signifikanten seiner eigenen Geschichte im Spiel. Was keineswegs Beliebigkeit beinhaltet. Sind es doch die Fragen, die uns in unserer Praxis begegnen, mit denen wir uns immer wieder an den Anderen der Theorie wenden.
In der Praxis der Psychoanalyse geht es also um eine dialektische Bewegung zwischen Theorie und Praxis. Dieser Bewegung wollen wir im Rahmen eines Klinischen Seminars nachgehen.
Im Zentrum des kommenden Semesters steht diesmal Freuds Arbeit »Die Verneinung« – ein Text, der sich trotz seiner Kürze als grundlegend erwiesen hat und auf den sich auch Lacan bezieht, wenn es um die Entstehung des Signifikanten geht. Im Verlauf der Arbeit an diesem Text werden bei Bedarf weitere Texte hinzugezogen.
In der Regel alle zwei Wochen, jeweils Freitag, 19.00–20.30 Uhr
Das Seminar läuft seit Herbst 2007.
c./o. Cristina Burckas, Tennenbacher Str. 44, 79106 Freiburg
Auskunft/Anmeldung:
Cristina Burckas: 0761 2023206, Cburckas@gmx.net
Bettina Noddings: 07841 290394, b.noddings@gmx.de
Öffentlicher Vortrag zur Eröffnung der Mitgliederversammlung der AFP
Das Genießen und das Gesetz
Referent: André Michels
Freitag, 27. November 2009, 20 Uhr
Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben.
Informationen: Dr. Thomas Vogt, vogt-freiburg@t-online.de sowie beim Sekretär: Hans-Peter Jäck, Hpjk@aol.com
Hamburg
Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse
Seminar: Zur Konzeption von Über-Ich und ›Verinnerlichung‹ ›nach‹ Freud
Leitung: Marianne Schuller, Karl-Josef Pazzini
Die Rede vom ›Über-Ich‹ scheint unlöslich verbunden mit Verbot und Untersagung. Wir wollen uns in den nächsten Semestern mit dieser Konstruktion beschäftigen, die innerhalb der Freudschen Psychoanalyse verschiedene Dimensionen hat: Das ›Über-Ich‹ ist wesentlicher Teil der zweiten Topologie (Ich – Über-Ich – Es), es ist Gegenstand der Kur wie es für kulturelle und gesellschaftliche Praktiken als grundlegend gedacht wird. Außerdem hat es eine politische Karriere, die mit dem Stichwort ›antiautoritäre Bewegung‹ zu kennzeichnen ist.
Wenn das Über-Ich nach Freud seine Wirkungen als eine ›verinnerlichte Instanz‹ des psychischen Apparates entfaltet, dann müssen ›Über-Ich‹ und ›Verinnerlichung‹ zusammen gedacht werden. Was aber heißt ›Verinnerlichung‹, zumal dieser Prozess von Freud auf sehr unterschiedliche Weise – als Introjektion und als Inkorporation – konzipiert wird.
In diesen Horizont soll eine, unsere Gegenwart betreffende Fragestellung gerückt werden. Es fragt sich, ob sich im Prozess der Verinnerlichung heute eine gewisse ›Kehrtwendung‹ abzuzeichnen beginnt: eine Kehrt-, bzw. Umwendung nach außen, in die Veräußerlichung. Wird eine solche ›Ausstülpung‹ Modifikationen der Subjektkonstitution bewirken, so sind damit politisch wirksame Effekte verbunden, denen auf die Spur zu kommen wir versuchen werden.
Wenn wir uns auf diese ungesicherte Fragestellung einlassen wollen, wird sich das Seminar als ein Forschungsseminar verstehen: Forschung verstanden als ein Prozess von Austausch im Sinne einer gemeinsamen Denkanstrengung. Dazu bedarf es eines längeren Atems und einer gewissen Kontinuität der Arbeit. Deswegen wollen wir einen Jahresrhythmus (zwei Semester) ansetzen sowie den Versuch machen, eine festere Gruppierung zu bilden.
Literatur:
Sigmund Freud, Die Verneinung
- Ders., Trauer und Melancholie
- Ders., Das Ich und das Es
- Ders., Das Unbehagen in der Kultur
- Ders., Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung
in die Psychoanalyse (1932), XXII. Vorlesung
Veranstaltung in Kooperation mit dem
Jüdischen Salon am Grindel e.V.
Montag: 20–22 Uhr, 14-täglich
Beginn: Montag, 26. Oktober 2009
Jüdischer Salon am Grindel im Café Leonar, Grindelhof 59,
20146 Hamburg
Kosten: € 70.–; Studierende € 35.–
Anmeldungen:
Karl-Josef Pazzini, pazzini@uni-hamburg.de
Marianne Schuller, mail@marianne-schuller.de
Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse
Klinisches Seminar (Fortsetzung)
Leitung: Frauke Besuden (Stade), Karl-Josef Pazzini (Hamburg)
Die Gruppe bietet Gelegenheit über die laufende Arbeit in Analysen und anderen Anwendungen der Psychoanalyse zu sprechen und daraus psychoanalytische Forschung zu treiben.
Thematisch im Vordergrund stehen in den nächsten Sitzungen die Fragen der Diagnose und der Struktur. Welche qualitative Zeit haben Strukturen, können Strukturen sich ändern, geändert werden, sind Strukturen abhängig von der Relation/Übertragung, können Strukturen auf die Straße gehen?
Wir wollen zum Lesen parat haben:
Copjec, Joan: Strukturen gehen nicht auf die Straße, in: Riss. Zeitschrift für Psychoanalyse. Freud Lacan. Geschichte I, Nr. 45, 14. Jg./II 1999, S. 11–28.
Außerdem von Jacques Lacan: Seminar über das Sinthome, Sitzungen vom 7.2.1976 und 9.3.1976.
Teilnahmebedingung: Sprechen aus der eigenen Praxis
ca. einmal im Monat
Nächste Termine (jeweils um 19 Uhr): 17. August, 7. September,
5. Oktober, 2. November, 14. Dezember 2009
Anmeldung: Karl-Josef Pazzini, Bornstr. 12, 20146 Hamburg
Tel. 040-41352906, Fax: 040-41352907,
pazzini@uni-hamburg.de
Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse in Kooperation mit dem Jüdischen Salon am Grindel e.V.
Lektüre biblischer Texte
Leitung: Klaus Loebell, Karl-Josef Pazzini
Aus unserer Neugierde als Psychoanalytiker schlagen wir vor, biblische Texte zu lesen, zu besprechen, zu analysieren, mit Hilfe anderer Texte, Bilder, Filme zu entfalten.
Nächste Termine ab Oktober 2009
Jüdischer Salon am Grindel e.V., Grindelhof 59, 20146 Hamburg (hinter dem Café Leonar)
Anmeldung: Dr. Klaus Loebell (Psychoanalytiker, DPV):
kloebell@gmx.net oder Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini (Psychoanalytiker, AFP /Universität Hamburg): pazzini@uni-hamburg.de
Kosten: Beitrag nach eigenem Ermessen zur Förderung der Arbeit des Vereins »Jüdischer Salon am Grindel e.V.«
Aktuelle Informationen finden Sie unter: www.cafeleonar.de
Reihe »Judentum und Psychoanalyse« im Jüdischen Salon am Grindel
Die Reihe der Lektüren zu Freuds »Mann Moses und die monotheistische Religion« (1939) wird ab Oktober fortgesetzt. Die Termine sind noch nicht festgelegt.
Aktuelle Informationen finden Sie unter: www.cafeleonar.de
Veranstaltungsort: Jüdischer Salon am Grindel e.V., Grindelhof 59, 20146 Hamburg (hinter dem Café Leonar)
Karlsruhe
Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse
Seminar
Lektüre des Seminars X von Jacques Lacan: Die Angst
Leitung: Peter Müller
Es liegt der deutsche Text (Übersetzung von G. Schmitz) zugrunde.
Parallel werden die Freudschen Texte, vor allem Hemmung, Symptom und Angst, GW XVI, gelesen. Als begleitende Lektüre wird das Jahrbuch für klinische Psychoanalyse, Band 3, »Angst«, edition Diskord, Tübingen, empfohlen.
Fortlaufend, 14-täglich, mittwochs, 20.00 Uhr
bei Peter Müller, Moltkestr. 29 A, 76133 Karlsruhe
Kosten: keine
Anmeldung/Auskunft: Dr. med. Peter Müller, Moltkestr. 29 a,
76133 Karlsruhe, Tel.: 0721 20735, Fax: 0721 23800
Klinisches Seminar
Erarbeitung von Fragen aus Praxis der Teilnehmer
mit: Uta Frank, Peter Müller, Geerd Schnedermann et al.
14-täglich, Montag, 20.30 Uhr
Ort: wechselnd
Teilnahmebedingung: Fälle aus der eigenen Praxis vorstellen
Kosten: keine
Information:
Dr. med. G. Schnedermann, Hirtenweg 44, 76131 Karlsruhe,
Tel.: +721 61 71 51; Dr. med. Peter Müller, Moltkestr. 29 a, 76133 Karlsruhe, Tel.: 0721 20735, Fax: 0721 23 800
Kassel
WERKSTATT für PSYCHOANALYSE, für SOZIALE und KULTURELLE BILDUNGEN
Vortrag: Die ideale Liebe als Schutz vor dem Begehren
Referent: Luigi Burzotta, Psychoanalytiker, Rom
Übersetzung Johanna Vennemann-Bär
Worin unterscheiden sich Liebe und Begehren? Schon Freud unterstreicht, dass viele Männer Frauen, die sie lieben, nicht begehren können. Bei der idealen Liebe, oft beschworen, handelt es sich um eine Idealisierung, die dazu dient, das Objekt unerreichbar zu machen und so das Begehren abzuwehren.
Ausgehend von Freuds berühmtem »Rattenmann« wird Luigi Burzotta die Problematik in seinem Vortrag entfalten.
Luigi Burzotta ist Psychoanalytiker in Rom, Gründungsmitglied der Cosa Freudiana, Rom und Präsident der Fondation Européenne pour la Psychanalyse.
Freitag, 18. September 2009, 20 Uhr
Evangelisches Gemeindezentrum, Lutherplatz 6, Kassel
Information: Eckhard Bär, Moselweg 27, Kassel, T.: 0561-31.38.42, E-Mail: Baer@BaerEckhard.de
Seminar zum Vortrag: Die ideale Liebe in der Strategie des Zwangsneurotikers
Leitung: Luigi Burzotta, Rom
Übersetzung Johanna Vennemann-Bär
In einem Tagesseminar wird Luigi Burzotta das Thema der idealen Liebe in der Strategie der Zwangsneurose weiter ausarbeiten und die damit verbundenen Fragen mit den Seminarteilnehmern
diskutieren.
Literatur:
S. Freud: Bemerkungen über einen Fall von Zwangsneurose GW. Bd. VII, Studausg. Bd. VII
Samstag, 19. September 2009, 10–17 Uhr
Seminarraum Moselweg 27, 34131 Kassel
Kostenbeitrag: 30,- Euro, ermäßigt 15,- Euro
Information/Anmeldung: Eckhard Bär, Moselweg 27, Kassel,
T.: 0561-31.38.42, E-Mail: Baer@BaerEckhard.de
Seminar: Die Übertragung und das Begehren des Psychoanalytikers
Leitung: Edith Seifert, Berlin
Das Seminar wird die Geschichte des Übertragungsbegriffs aufgreifen und in der Auseinandersetzung damit die Problematik des Begehrens des Analytikers entfalten. Bezugspunkt wird dabei Lacans Seminar Die Übertragung und Platons Dialog »Das Gastmahl oder Von der Liebe« sein, an dem Lacan, seinen spezifischen Beitrag zum Begehren des Analytikers und zur Handhabung der Übertragung in der Praxis der Psychoanalyse entwickelte.
Edith Seifert ist Psychoanalytikerin in Berlin und Privatdozentin an der Universität Innsbruck. Von ihr liegen zahlreiche Veröffentlichungen vor.
Samstag, 28. November 2009, 10–17 Uhr
Seminarraum Moselweg 27, 34131 Kassel
Kostenbeitrag: 30,- Euro, ermäßigt 15,- Euro
Information/Anmeldung: Eckhard Bär, Moselweg 27, Kassel
T.: 0561-313842, E-Mail: Baer@BaerEckhard.de
Seminar der Reihe »Wie Freud mit Lacan lesen?«:
»Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse«
Leitung: Johanna Vennemann-Bär
Die Lektüre der Texte Freuds der »Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse« wird mit Hilfe des Seminars von Charles Melman »Pour introduire la psychanalyse aujourd‘hui« (»Um in die Psychoanalyse heutzutage einzuführen«) stattfinden.
Einmal im Monat, Samstag, 10–13 Uhr, bis Sommer 2010
1. Treffen: Samstag, 12. Dezember 2009
Kosten: 150 Euro, ermäßigt 75 Euro
Ort/Anmeldung:
WERKSTATT FÜR PSYCHOANALYSE, FÜR SOZIALE UND KULTURELLE BILDUNGEN, Moselweg 27, 34131 Kassel, 0049 (0)561-4307703, 0049 (0)561-314824, jvennemann@alice.it
Lesekreis: Freuds kulturtheoretische Schriften
Leitung: Christiane Brach, Anne Hoffmann
Freuds psychoanalytische Praxis bestand nicht nur in der Arbeit mit Analysanten in der Kur, sondern immer auch aus einer umfassenden Analyse von Kultur und Gesellschaft. Diese beiden Bereiche der menschlichen Existenz spannen den Bogen des psychoanalytischen Feldes in den kulturtheoretischen Schriften Siegmund Freuds. Zur Zeit wird »Totem und Tabu« (1912/13) und anschließend »Das Unbehagen in der Kultur« (1930) gelesen. – Interessenten sind herzlich willkommen.
Ab 27. August 2009, Donnerstag, 14-täglich, 18.30–20 Uhr
(nach Absprache)
Motzstr. 4, 2. Stock rechts, Praxis Christiane Brach,
Auskunft/Kontakt: C. Brach: T.: 0561-3.14.96.57, chr.brach@gmx.de A. Hoffmann: T.: 0561-77 37 63, annehoffmann@gmx.net
Reihe am Samstagnachmittag
Lektüre der Seminare von Jaques Lacan
Der Psychoanalytiker Jacques Lacan hat in Paris von 1951 bis 1979 in seinem Seminar gelehrt und mit diesem Lehren unter der Maxime einer »Rückkehr zu Freud« die Psychoanalyse in ihrer Theorie und in ihrer Praxis grundlegend auch dadurch vorangetrieben, dass er die Psychoanalyse in die moderne Wissenschaft einführte.
Das Begehren und seine Deutung
Leitung: Eckhard Bär
Lektüre, Diskussion und Übersetzung des Seminar VI von J. Lacan
Das Begehren steht in der Psychoanalyse im Mittelpunkt. In seinen Mechanismen hat Freud die Triebkräfte der Symptome, der Hemmungen und der Angst erkannt, mit Libido hat er die psychische Energie des Begehrens benannt. Das Begehren und seine Deutung bezeichnet weniger eine Aufzählung als vielmehr das Band einer Kohärenz, das uns in der Psychoanalyse die Abhängigkeit des
Menschen von der Sprache zeigt. Lacan entwickelt in diesem Seminar die für die Praxis der Psychoanalyse wichtige Struktur des begehrenden Subjekts und seine Konstruktion des Graphen des Begehrens weiter. – Interessierte sind herzlich eingeladen.
Termine: Samstag, 5. September, 31. Oktober 2009, Samstags vierwöchentlich (nach Absprache), von 14–18 Uhr
Seminarraum Moselweg 27, 34131 Kassel
Information/Anmeldung: Eckhard Bär, Moselweg 27, Kassel
T.: 0561-31 38 42, E-Mail: Baer@BaerEckhard.de
Weitere Informationen über die Aktivitäten der Werkstatt unter:
www.werkstatt-fuer-psychoanalyse.de
Köln
Veranstaltungen im Rahmen des klinischen Feldes der Kölner Freud-Lacan-Gruppe textura
Lesegruppe: Jacques Lacan: Das Seminar X (L’angoisse)
Leitung: Michael Meyer zum Wischen
Fortsetzung der gemeinsamen Lektüre des Angst-Seminars von Jacques Lacan in der Übersetzung von G. Schmitz.
Die Veranstaltung ist fortbildungszertifiziert (ÄK Nordrhein).
Nächster Termin (20.15–22.45 Uhr):
Mittwoch, 7. Oktober 2009 (Sitzung XIV des Seminars),
Weitere Termine nach Absprache der Gruppenmitglieder
Praxis Dr. Meyer zum Wischen, Maastrichter Str. 45, 50672 Köln
Teilnahmekriterien/Voraussetzungen: Lektüre des Seminar X
Kosten: keine
Anmeldung/Auskunft: Dr. Michael Meyer zum Wischen, Maastrichter Str. 45, 50672 Köln, Tel.: 0221 9320982,
Fax: 0221 9320983, praxismzw@web.de
Intervisionsgruppe
Leitung: Michael Meyer zum Wischen
Nächster Termin:
Donnerstag, 29. Oktober 2009, 20.15 Uhr
Brüsseler Platz 3, 50674 Köln, Tel. 0221 5626360
Teilnahmekriterien: eigene analytische oder psychotherapeutische Praxis, Anmeldung erforderlich.
Kosten entfallen.
Die Veranstaltung ist fortbildungszertifiziert als Qualitätszirkel der KV Nordrhein.
Anmeldung und Auskunft: Dr. med. Michael Meyer zum Wischen,
praxismzw@web.de oder Tel. 0221 9320982
Supervisionsgruppe
Leitung: Peter Müller (Karlsruhe) und Michael Meyer zum Wischen (Köln)
Nächster Termin:
Samstag, 12. Dezember 2009, 11–17 Uhr
c/o Praxis Michael Meyer zum Wischen, Maastrichter Str. 45,
50672 Köln
Teilnahmevoraussetzung: eigene klinische Praxis (in verschiedenen Bereichen)
Die Veranstaltung ist fortbildungszertifiziert.
Kosten: 40 €, Reduktion im Einzelfall möglich
Auskunft/Anmeldung: Dr. Michael Meyer zum Wischen, Maastrichter Str. 45, 50672 Köln, Tel.: 0221 9320982,
Fax: 0221 9320983, praxismzw@web.de
Arbeitsfeld »Judentum und Psychoanalyse« der Kölner Freud-Lacan-Gruppe textur a
Öffentliche Veranstaltungen zu »Judentum und Gesetz« sowie »Judentum und Bilderverbot« sind in Planung.
Näheres hierzu zu gegebener Zeit unter http://www.freudlacan.de
Interessenten melden sich bitte bei: Miriam Goretzki-Wagner, pewachndaz@t-online.de
Arbeitsfeld »Kunst und Psychoanalyse« der Kölner Freud-Lacan-Gruppe textur a
Nächste Veranstaltung: 25. September 2009, 20 Uhr.
Besuch der Vernissage von Karin Schlechter, im Luther Turm, Martin-Luther-Platz 2–4, 50677 Köln
Interessenten melden sich bitte bei: Karin Schlechter, k.schlechter@arcor.de
Ringvorlesung an der Universität Köln ab Sommersemester 2010:
»Zur Einführung in die Psychoanalyse Jacques Lacans«
Veranstalter: Psychoanalytisches Kolleg in Kooperation mit textur a, Freud-Lacan-Gruppe Köln
Vorläufiges Programm:
1. Zur Werkgeschichte Jacques Lacans (Michael Meyer zum Wischen)
2. Zum Imaginären:
a) Spiegelstadium (Cristina Burckas)
b) Das unbewußte Körperbild (N.N.)
c) Phantasie und Phantasma (André Michels)
d) Narzißmus (N.N.)
3. Zum Symbolischen:
a) Name-des-Vaters (Karl-Josef Pazzini)
b) Der Signifikant (Peter Müller, in Zusammenarbeit mit Miriam Goretzki-Wagner und Béatrice Ludwig)
c) Begehren (Peter Müller)
d) Der große Andere (Claus-Dieter Rath)
4. Zum Realen:
a) Das Ding (Edith Seifert, in Zusammenarbeit mit Karin Schlechter)
b) Objekt a (Klaus Findl, Andreas Hammer, Karin Schlechter)
c) Geschlechterrapport (N.N.)
d) Symptom, Sinthom und Genießen (Michael Meyer zum Wischen)
5. Zusammenfassung: RSI … zum Werk des späten Lacan (Michael Meyer zum Wischen et al.)
Nähere Informationen hierzu bei:
Dr. med. Michael Meyer zum Wischen, praxismzw@web.de
Luxemburg
Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse
Lektüreseminar. Jacques Lacan: Das Seminar Buch III. Die Psychosen
Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf dem Fall Schreber.
Fortlaufend, am 2. Dienstag im Monat, 20.00 Uhr
55, avenue de la Liberté, L-1931 Luxemburg
Auskunft/Anmeldung:
André Michels, 55, avenue de la Liberté, L-1931 Luxemburg
Tel.: 00352 49 27 17, Fax: 00352 40 23 06
Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse
Klinische Arbeitsgruppe: Diskussion um klinisches Material
Fortlaufend, am 4. Dienstag im Monat, 20.30 Uhr
55, avenue de la Liberté, L-1931 Luxemburg
Auskunft/Anmeldung:
André Michels, 55, avenue de la Liberté, L-1931 Luxemburg, Tel.: 00352 49 27 17, Fax: 00352 40 23 06
München
Seminar der Gruppe »pli münchen«: Stimme, Stimmen und Genießen
Leitung: Marcus Coelen, Britta Günther
»Stimme« ist ein Anziehungspunkt von Eigenschaften, ihre Liste scheint unendlich erweiterbar, sie nimmt Farben an oder Temperaturen, als würde sie unaufhörlich in andere Stofflichkeiten diffundieren, als hätte sie optische Qualitäten oder bestände aus einem Stück lebendiger Haut.
Was bedeutet es, mit der Annahme zu arbeiten, dass die seltsam unstoffliche Stofflichkeit der menschlichen Stimme auf ihre prinzipielle Ablösbarkeit von ihrem Träger deutet? Eine Ablösbarkeit, die sie etwa als Echo als etwas zutiefst Unheimliches erscheinen lässt, von dem wir viel eher besessen sind, als dass wir es besitzen. Was genießen wir demnach, wenn wir eine Stimme genießen? Was genießen, verspeisen, verdrücken wir, wenn wir sprechen?
Überlegungen zu Stimme, Stimmen und Genießen möchten wir im Wintersemester 2009/2010 u.a. zu folgenden Themen fortsetzen: »Gewissensstimme/Urteil«, »Kastration«, »Schofar/Gottes Stimme«, »Stimme und Buchstabe«.
Lektüren von Texten Lacans – etwa aus »Seminar X, Die Angst«, Sitzung 19 vom 22. Mai 1963 – werden im Zentrum der Seminararbeit stehen.
Weitere Informationen zu den Texten stehen ab Ende Oktober zur Verfügung bei Marcus Coelen (mc@pli-selon-pli.de,
0176 2362 9009) oder Britta Günther (bg@pli-selon-pli, 0171 6840 410).
Gern nehmen wir Seminarinteressierte auch in den Verteiler auf. Der Einstieg ins Seminar ist jederzeit möglich.
Termine
Donnerstag, 19. November 2009, 20–22 Uhr
Donnerstag, 3. Dezember 2009, 20–22 Uhr
Donnerstag, 14. Januar 2010, 20–22 Uhr
Samstag, 13. Februar 2010, 10–14 Uhr
Praxis Marcus Coelen, Jutastraße 3, 80636 München, T. 089 2020 9685
Unkostenbeitrag: 10 € (ermäßigt 5 €)
Ein Seminar im Rahmen der Gruppe »pli münchen – psychoanalyse nach lacan in münchen« in Kooperation mit dem Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität.
Wien
Vortragsreihe zu Geneviève Morel: »Das Gesetz der Mutter« (»La loi de la mère«)
Beiträge von:
Geneviève Morel (5.12.2009)
Franz Kaltenbeck (23.1.2010)
Gabrielle Devallet-Gimpel (20.3.2010)
Regula Schindler (24. 4.2010)
Marta Pérez-Valverde und
Michael Meyer zum Wischen (29.5.2010)
jeweils von 14 bis ca. 17 Uhr
Institut Français de Vienne, Währinger Straße 30, 1090 Wien
Eintritt: 20 Euro
(Ermäßigungen für Studenten etc. an der Tageskasse möglich)
Nähere Informationen bei:
Marta Pérez Valverde, perez-valverde@utanet.at. Tel.: 01-512.71.77
Die Anmeldung ist wünschenswert unter: perez-valverde@utanet.at.
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Tagungen und Kongresse
Berlin
Kongress am 5./6. Dezember 2009
›Wo Es war …‹ Freudsche ›Kulturarbeit‹ und die psychoanalytische Kur heute
Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft – Psychoanalytische Assoziation Berlin (FLG)
S. Freud über »die therapeutischen Bemühungen
der Psychoanalyse« (1932):
»Ihre Absicht ist ja, das Ich zu stärken, es vom Über-Ich unabhängiger zu machen, sein Wahrnehmungsfeld zu erweitern und seine Organisation auszubauen, so daß es sich neue Stücke des Es aneignen kann. Wo Es war, soll Ich werden. Es ist Kulturarbeit etwa wie die Trockenlegung der Zuydersee.«
Gastvortrag des Historikers Philipp Sarasin (Zürich):
»Charles Darwin als Theoretiker des Kulturellen«
Vorträge und Gesprächsrunden von Mitgliedern der Freud-Lacan-Gesellschaft: Katrin Becker • Johanna Bossinade • Robin Cackett Jean Clam • Frank Grohmann • Tanja Jankowiak • Maria Kreutzer • Hannelore May • Achim Perner • Claus-Dieter Rath • Bernhard Schwaiger • Cornelius Tauber • Ilsabe Witte
Die Vorträge und Gespräche behandeln folgende Themen:
Kulturarbeit und Witz • Die Kulturarbeit des Karikaturisten • Trieb
und Geist • Hyperkultur • Dora • Politik und Psychoanalyse • Über das Wohnen • Der Entwurf • Über das Niedrige • Unica Zürn und ihre Anagramme • DDR in der Literatur • Talking Cu(ltu)re • Kultur-prozess, Kulturarbeit, psychoanalytische Arbeit
Film von Joris Ivens (1933) über die Trockenlegung der Zuydersee »Nieuwe Gronden« (»New Earth«)
Zwischen 1900 und 1932 gebraucht Sigmund Freud mehrfach den Begriff »Kulturarbeit«: in der »Traumdeutung« (1900) fällt sie mit der Vertreibung aus dem Paradies und dem Beginn des Geschlechtslebens zusammen, in »Die ›kulturelle‹ Sexualmoral und die moderne Nervosität« (1908) mit dem Triebschicksal »Sublimierung«, in »Die Zukunft einer Illusion« und »Das Unbehagen in der Kultur« (1927/1929) hat sie wesentlichen Anteil an der gegenseitigen Bindung der Mitglieder einer Gesellschaft, 1932 schließlich, in seiner Vorlesung über »Die Zerlegung der psychischen Persönlichkeit«, bringt Freud sie ins Bild der Trockenlegung der Zuydersee, verbunden mit dem – sehr unterschiedlich interpretierten – Satz »Wo Es war, soll Ich werden«.
Die Freudsche »Kulturarbeit« passiert in einer psychoanalytischen Kur; dieser Begriff unterscheidet sich also von seinem heute gängigen Verständnis einer Kulturvermittlung an bestimmte Bevölkerungsgruppen. Zugleich sind die konkrete historische Subjektivität, die Strukturierung der Psyche sowie das Entstehen der Psychoanalyse und der psychoanalytischen Kur selbst Resultat von Kulturarbeit.
Zur vorbereitenden Lektüre empfohlen:
Sigmund Freud (1930 [1929]): Das Unbehagen in der Kultur. In: G. W., Bd. XIV, S. 419–506; StA., Bd. IX, S. 191–270.
Sigmund Freud (1933 [1932]): »Die Zerlegung der psychischen Persönlichkeit.« (=31.Vorlesung der Neuen Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse. GW XV, S. 62–86; StA I, S. 496–516).
Georg Groddeck (1923): Das Buch vom Es. Psychoanalytische Briefe an eine Freundin. Frankfurt/Basel (Stroemfeld) u. andere Editionen.
Michael Jaeger (2008): Global Player Faust oder: Das Verschwinden der Gegenwart. Zur Aktualität Goethes. Berlin: WJS Verlag.
Jacques Lacan (1955): Das Freudsche Ding oder der Sinn einer Rückkehr zu Freud in der Psychoanalyse, bes. Kap. »Die Ordnung des Dings«, Wien (Turia + Kant) 2006, S. 32–40. (Original: La chose freudienne ou Sens du retour à Freud en psychanalyse, Kap. »L‘ordre de la chose«. In: Écrits, S. 414–418.)
Jacques Lacan (1959/60): Die Ethik der Psychoanalyse. Seminar VII. Weinheim (Quadriga).
Philipp Sarasin (2009): Darwin und Foucault. Genealogie und Ge-
schichte im Zeitalter der Biologie. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
5. und 6. Dezember 2009
Akademie der Künste, Berlin-Tiergarten (Hanseatenweg 10)
Das Kongressprogramm wird Ende September verschickt.
Bitte beachten Sie auch unsere Internet-Seite unter: www.freud-lacan-berlin.de
Teilnehmerbeitrag:
bei Bezahlung bis 1. Oktober 2009 € 85, danach € 110. (In diesem Preis ist ein Büfett am Samstagabend enthalten.)
Zahlbar per Scheck (in € ausgestellt) oder per Überweisung für »Kongress/Rath« mit Vermerk »Tagung«
Konto Nr. 57 97 17 - 107, Postbank Berlin, BLZ 100 100 10
Codes für elektronische Überweisungen:
IBAN: DE09 1001 0010 0579 7171 07, BIC: PBNKDEFF
Die Teilnahme wird von der Psychotherapeutenkammer Berlin mit 12 Fortbildungspunkten zertifiziert.
Anmeldung auf elektronischem Wege über die Homepage der FLG www.freud-lacan-berlin.de oder mit Anmeldeformular:
Kongress-Sekretariat: c/o Rath, Niebuhrstr. 77, D-10629 Berlin, Fax 030-883.37.37, T.: 0160-658.33.40; Diskurserfahrung@aol.com
Karlsruhe
5.–7. März 2010 – Kongress der AFP
Norm – Normalität – Gesetz
Ort: Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe
Am 6. September 2009, 11 bis 14 Uhr, fand in Köln ein von Michael Meyer zum Wischen und Peter Müller organisiertes
Vorbereitungstreffen hierzu statt.
Weitere Vorbereitungsarbeiten finden im Rahmen der Herbst-Mitgliederversammlung der AFP am 27. und 28. November 2009 in Freiburg statt. Diese Mitgliederversammlung soll generell unter das Thema »Das Gesetz« gestellt werden.
Lille
27./28. März 2010: 11e Colloque de l’ALEPH
Dessins de lettres. Psychanalyse, littérature, théâtre
Colloque franco-allemand
Organisation: A.L.E.P.H. Association lilloise pour l‘étude de la psychanalyse et de son histoire, en coopération avec la AFP – Assoziation für die Freusche Psychoanalyse
En 1908, Sigmund Freud compare la littérature à une activité « de fantasme ». Son article va plus loin que le titre ne le laisserait entendre : il ne suffit pas de fantasmer pour écrire. Le fantasme soutient le désir, il ouvre une fenêtre sur le réel – « Fenêtre sur cour », le film d’Alfred Hitchcock, illustre bien cette « ouverture ».
Mais le désir, bien qu’articulé, reste inarticulable, comme l’observe Lacan. Et le reel ne pointe, la plupart du temps, que sous la forme de l’angoisse dans l’embrasure de la fenêtre du fantasme. Aussi, est-ce par le rejet que réagit l’être parlant à l’impossibilité d’exprimer son désir et à l’angoisse causée par le réel. Il ne veut rien en savoir : il refoule ou rejette son désir et fuit le réel Cepen-dant, depuis la nuit des temps, le chant des sirènes attire les poètes. L’écriture leur permet de les approcher, mais ils restent attachés au mât d’une réalité rassurante, ainsi qu’Ulysse sur son navire.
Féru de lettres, grand lecteur de Shakespeare et jaloux de certains écrivains comme Arthur Schnitzler, Freud a frayé une autre voie vers ces zones où l’homme rencontre son destin. Il a inventé la psychanalyse dont on peut, avec Lacan, définir l’objectif : libérer le désir inconscient par la répétition de la demande, adressée par un sujet à un psychanalyste, de trouver son chemin dans une vie dont le langage voile les vrais enjeux, ceux de la sexualité, et avant tout, la question de savoir si un homme et une femme peuvent se rencontrer.
Dans le projet freudien (»La question de l’analyse profane«, 1927) de fonder de « hautes études » de psychanalyse, la littérature joue un rôle éminent. Et pourtant, ce n’est par goût des belles lettres. Freud, s’il appréciait le theatre d’Henrik Ibsen, ne méprisait pas pour autant la littérature mineure (»La Gradiva« de W. Jensen, par exemple), prenant son matériel là où il le trouvait. Lacan s’oppose à son tour aux lubies des beaux esprits en jouant volontiers sur l’équivoque du mot « lettre » : le « ruissellement des petites lettres » des mathématiques lui importait autant que celui des textes littéraires.
De tout temps, des hommes et des femmes ont avoué qu’il leur aurait été impossible de se maintenir dans l’existence s’ils n’avaient pas écrit. C’est sur cette fonction salvatrice de la littérature que Lacan pouvait se fonder quand il faisait de celle de Joyce un symptôme, voire un « sinthome ». Terme de l’époque de Rabelais, le « sinthome » désigne sous la plume de Lacan un lien réparateur sans lequel un sujet risque de sombrer dans la folie. À Joyce et quelques autres, l’écriture a servi d’un tel lien. Loin de renforcer le narcissisme ou la simple demande de reconnaissance sociale, l’écriture peut s’avérer nécessaire. Aussi la psychanalyse se laisse-t-elle instruire par la littérature. L’écriture et la psychanalyse sont solidaires puisque toutes les deux, et chacune à sa façon, défendent l’existence du sujet contre la jouissance dévastatrice qui parfois menace de l’annihiler. L’écriture dans ce sens débroussaille « ce qui ne cesse pas de s’écrire » de façon sauvage dans les symptoms morbides. On peut dire que le sinthome littéraire est un antidote du symptôme ravageur. À cet égard, le psychanalyste qui veut dissoudre ce dernier par son interprétation doit beaucoup apprendre des poètes.
Non, la psychanalyse ne se laisse ni réduire, ni « appliquer » à la littérature !
L’une rencontre plutôt l’autre sur certains points nodaux de la structure dans laquelle nous évoluons. Nous avons déjà insisté sur la fonction du sinthome. Voici encore deux autres points de rencontres :
1. Et l’inconscient et les poètes jouent avec la lettre – mais pas de la même façon, comme on le voit avec l’auteur de »Finnegans Wake«, qui était « désabonné à l’inconscient ».
2. « La vérité a structure de fiction », rappelle Lacan dans son écrit « Lituraterre ». Certaines oeuvres (de Kleist jusqu’à Borges) dramatisent le caractère fictionnel de la vérité tandis que les paradoxes de la logique décrivent les voies par lesquelles la vérité se soustrait à la formalisation.
À la différence du signifiant qui représente le sujet, la lettre touche à la jouissance qui, elle, n’est pas représentable. Lacan pense la lettre comme située à la lisière entre le savoir et la jouissance, comme orientée vers ce que Freud, dans son Interprétation des rêves, a appelé « l’inconnu » (das Unerkannte). Elle ne peut pas représenter mais seulement cerner ce réel.
Notre colloque réunira des chercheurs (en histoire, comme aussi en critique littéraire et artistique), des hommes et des femmes de théâtre ainsi que des psychanalystes. Ils confronteront le fruit de leurs recherches sur les dessins de la lettre, dans le double sens de cette expression: du fait de leurs constellations, les lettres de tout texte littéraire sérieux dessinent la frontière entre le savoir et la terre inconnue à laquelle se heurte ce savoir, montrant ainsi que le savoir lui-même ne nous est pas si familier, même quand nous pensons le maîtriser. Par ailleurs, « dessin » consonne avec « dessein » dont il partage l‘origine, et renvoie à « destin », voire à « destination ». C’est pourquoi les chercheurs, orateurs de notre colloque, s’intéresseront également aux voies des lettres quand elles interviennent dans le destin de l’être humain, incarné par les héros des romans de toutes les époques.
Franz Kaltenbeck
Deutschsprachige Teilnehmer: Regula Schindler, Marcus Coelen, Michael Meyer zum Wischen
Näheres hierzu bei:
Michael Meyer zum Wischen, praxismzw@web.de
sowie unter http://www.freudlacan.de
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Hinweis
Für alle von der Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse (AFP) angebotenen Veranstaltungen gilt:
Seit Sommer 2006 gibt es einen Tarif für Studierende:
60 € pro Jahr (ab 1.4.–31.3. des folgenden Jahres).
Interessierte werden gebeten, sich an den Sekretär der AFP,
Hans-Peter Jäck, Hpjk@aol.com, sowie an den Schatzmeister
der AFP, Dr. Michael Meyer zum Wischen, praxismzw@web.de,
zu wenden.
Derzeitige Mitglieder des Kollegiums
Eckhard Bär
Psychoanalytiker in eigener Praxis | Studium des Sozialwesens, Dipl.-Sozialpädagoge | Psychoanalytische Bildung in der Sigmund-Freud-Schule (Berlin) und der Psychoanalytischen Assoziation »Die Zeit zum Begreifen« (Berlin) | Gründungsmitglied des »Kasseler Forums für Psychoanalyse« | seit 1987 als Psychoanalytiker in eigener Praxis in Kassel tätig | langjährige Tätigkeit in der Suchtberatung und Suchtbehandlung sowie Tätigkeit als Supervisor.
Moselweg 27, 34131 Kassel, Tel.: 0561-313842, Baer@Baereckhard.de
Cristina C. Burckas
argentinische Psychoanalytikerin, seit 1989 in freier Praxis in Freiburg | Gründungsmitglied der AFP | Mitglied und ehemalige Weiterbildungsdozentin am Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Freiburg im Br. (DPG) | Mitglied von A.L.D.A. (Association Lire Dolto Aujourd‘hui) | Verschiedene Veröffentlichungen zur psychoanalytischen Praxis in deutscher, spanischer und französischer Sprache.
Tennenbachstr. 44, 79106 Freiburg, Tel.: 0761-2023206, Cburckas@gmx.net
Ali Fooladin
Dr. phil., Psychotherapeut und Psychoanalytiker in eigener Praxis insbesondere mit durch Krieg, Gefängnis und Folter Traumatisierten | Mitbegründer des Lehrhauses der Psychoanalyse (Hamburg) Arbeitsschwerpunkt: Religion (Islam) und Psychoanalyse.
Schlüterstr. 74, 20146 Hamburg, Tel.: 040-381452, dr.fooladin@t-online.de
Michael Meyer zum Wischen
Dr. med., Facharzt für Psychotherapeutische Medizin. Psychoanalytische Praxis in Köln. Mitglied des Collège de psychanalystes de l‘Association lilloise pour l‘étude de la psychanalyse et de son histoire (CP-ALEPH), Mitgründer des Psychoanalytischen Kollegs, Mitglied der AFP und der FLG – Psychoanalytische Assoziation Berlin. Besondere Arbeitsschwerpunkte: Theorie und Praxis der psychoanalytischen Kur mit Psychotikern, das Spätwerk Lacans, Leben und Werk von Marguerite Duras.
Maastrichter Str. 45, 50672 Köln, Tel.: 0221-9320982, Fax: 0221-9320983, praxismzw@web.de
André Michels
Dr. med., Psychiater und Psychoanalytiker in Luxemburg und Paris | zahlreiche Veröffentlichungen zu klinischen, literarischen und kultur-kritischen Themen | Mitherausgeber u. a. vom Jahrbuch für klinische Psychoanalyse, Diskord-Verlag, Tübingen, 8 Bände (ab 1998) | Herausgeber von Actualité de l’hystérie, Érès, Toulouse, 2001 | Mitbegründer der Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse, des Psychoanalytischen Kollegs (Deutschland), des Institut de Formation et de Recherche en Psychanalyse (Luxemburg) | Regelmäßige Seminare und Vorlesungen über Theorie und Praxis der Psychoanalyse.
55, av. de la Liberté, L-1931 Luxemburg, Tel.: 00352-492717, Fax: 00352-402306, andre.michels@laposte.net
Peter Müller
Dr. med., Psychoanalytiker in eigener Praxis seit 1979 | Facharzt für Psychotherapeutische Medizin | Veröffentlichungen zur Klinik der Psychoanalyse | Mitherausgeber des Jahrbuchs für klinische Psychoanalyse | Langjährige Tätigkeit als psychoanalytischer Supervisor in verschiedenen Einrichtungen.
Moltkestr. 29 A, Karlsruhe, Tel.: 0721-20735, Fax: 0721-23800, petjanik@t-online.de
Hans Naumann
Studium der Philosophie, Altphilologie, Theologie (Schwerpunkt Judaistik) in Tübingen und Paris | Besuch einiger Seminare von J. Lacan, J. Derrida, Claude Lévi-Strauss u. a. | Psychoanalytiker und Übersetzer aus dem Französischen und Englischen | langjähriges und begeistertes Mitglied der Sigmund-Freud-Schule, Berlin | Gründungsmitglied des Lehrhauses der Psychoanalyse Hamburg e. V.
Reinkingstr. 26, 22391 Hamburg, T. 0049 160 1736039, naumann.hans@arcor.de
Bettina Noddings
Dipl.-Psychologin | Beratung mit Schülern, Eltern und Lehrern in einem Gymnasium in freier Trägerschaft (Schwerpunkt: Leiden am Lernen und Lehren – Symptombildung – Subjekt-Werden) und Arbeit in psychoanalytischer Praxis in Achern | Seminare und Text-Gruppen-Arbeit mit Eltern und Lehrern. Gründungsmitglied der Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse | Einige Veröffentlichungen zum Thema Lernen – aus psychoanalytischer Sicht.
Malzenbühnd 6, 77855 Achern, Tel.: 07841-9102290394, B.Noddings@gmx.de
Karl-Josef Pazzini
Prof. Dr. phil., M.A., Studium der Philosophie, Theologie, Erziehungswissenschaft, Mathematik, Kunstpädagogik | Lehrer | Psychoanalytiker in eigener Praxis | Mitbegründer der Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse | Professor für »Erziehungswissenschaft. Didaktik der Bildenden Kunst«, Universität Hamburg. Arbeitsschwerpunkte: Psychoanalyse, Pädagogik, Museum; Bildung, Lehre und Lernen in Bezug auf Kunst, Aggressivität der Lehre; Forschungsprojekt »Wahn, Wissen, Institution«.
Bornstr. 12, 20146 Hamburg, Tel.: 040-41352906, Fax: 040-41352907, Waitzstr. 3, 10692 Berlin
T.: 030-45086643, pazzini@uni-hamburg.de
Claus-Dieter Rath
Dr. rer. soc., Psychoanalytiker in Berlin | Gründungsmitglied der Fondation Européenne pour la Psychanalyse (1991); Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse (1993); Freud-Lacan-Gesellschaft. Psychoanalytische Assoziation Berlin (1997) | Veröffentlichungen über Fragen der psychoanalytischen Praxis, der Geschichte der Psychoanalyse und über die Massenpsychologie des Alltagslebens Mitherausgeber von: (mit Jutta Prasse) Lacan und das Deutsche. Die Rückkehr der Psychoanalyse über den Rhein, Freiburg i. Br. 1994; (mit André Michels, Peter Müller, Achim Perner): Jahrbuch für klinische Psychoanalyse, Tübingen 1998ff.; Herausgeber der Textsammlung Jutta Prasse: Sprache und Fremdsprache. Psychoanalytische Aufsätze, Bielefeld 2004 | Psychoanalytische Supervisionen.
Niebuhrstr. 77, 10629 Berlin, Tel.: 030-8819194, Fax: 030-8833737, RathCd@aol.com
Edith Seifert
PD Dr. phil., Studium der Romanistik und Soziologie | Verlagsredakteurin | Dozentin am Goethe-Institut | Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin | Gastprofessorin und Lehrbeauftragte an der Universität Wien und Innsbruck | Psychoanalytikerin in Berlin | Mitbegründerin des Psychoanalytischen Salons Berlin
Arbeitsschwerpunkte: Weibliche Sexualität. Das Verhältnis zwischen Neurowissenschaft und Psychoanalyse.
Markelstr. 45, 12163 Berlin, Tel.: 030-7931864, e.seifert@kaleidoskopien.de
Johanna Vennemann-Bär
Dr. phil., nach Sprachstudien in Paris, London und Perugia Studium der Psychologie in Rom | Psychoanalytische Ausbildung in der lacanschen Assoziation Cosa Freudiana in Rom | Mitbegründerin des staatlich anerkannten Ausbildungsinstituts Laboratorio Freudiano, Rom | Mitglied der Cosa Freudiana, der Association Lacanienne Internationale und der Fondation Europenne pour la Psychanalyse, Paris, sowie der Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse Psychoanalytische Praxis in Rom, seit 1996 therapeutische und analytische Praxis auch in Deutschland (Hann. Münden, Kassel).
Burgstr. 52, 34346 Hann. Münden, Tel.: 05541-8638, Via Celimontana, 15, I-00184 Rom, T: 0039-06-7096344
jvennemann@virgilio.it