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- LES SALLES ENS SONT INDIQUÉES POUR AVRIL-MAI 2010 SUR LES PAGES DES SÉMINAIRES
Le 20 mai 2010 séance supplémentaire de René Major
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Dans le cadre du séminaire Psychanalyse, Philosophie et Criminologie, MERCREDI 7 AVRIL 2010 : Débat avec Bernard Cordier, René Major, Jean-Benoit Naudet, Philippe Petit et Serge Portelli sur LA CASTRATION À L’ORDRE DU JOUR, ou La libido sous contrôle d’État Voir les informations détaillées –——oooOooo——–
- SÉMINAIRES
- • 1. Psychanalyse /
Psychanalyse René Major ; Jean Gérard Bursztein ; Francis Capron • 2. Psychanalyse / Médecine, Psychiatrie • 4. Psychanalyse / Philosophie Jean-Daniel Causse ; Jean Cooren ; Anne Dufourmantelle ; Françoise Gorog et Stéphane Habib ; Jerôme Lèbre ; Bertrand Ogilvie ; Dmitri Olshanski • 5. Psychanalyse / Philologie - Linguistique François Sauvagnat ; Izabel Vilela • 6. Psychanalyse / Esthétique, Étude des textes littéraires Maryan Benmansour ; Hélène Cixous ; Marie Darrieussecq ; Thomas Dutoit et Marc Goldschmit • 7. Psychanalyse / Science politique, Droit Maryan Benmansour et Laurent Caillard et F.-R. Dupond Muzart et René Major et Serge Portelli et Chantal Talagrand • 8. Psychanalyse / Sociologie Anny Combrichon • 9. Psychanalyse / Anthropologie Fethi Benslama et Richard Rechtman ; Anne Bourgain ; Mario Cifali ; Per Magnus Johansson • 10. Psychanalyse / Histoire Jean Gérard Bursztein ; Jacques Le Rider
- PSYCHOANALYTISCHES KOLLEG : DE, LU
- « JOURNÉES DE TOURS »
et leurs publications
- Texte fondateur IHEP
- Les États Généraux de la Psychanalyse ª
- Laboratoire
Pensée des Sciences E.N.S. - rue d’Ulm ª
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- Liste chronologique des pages mises à jour ª
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PSYCHOANALYTISCHES KOLLEG, 2007-2008 Activités des correspondants de l'IHEP en Allemagne et au Luxembourg
Retour à : Psychoanalytisches Kolleg
I. — Veranstaltungen
Arbeitswochenenden
Die
Arbeitswochenenden sollen eine Zusammenarbeit in konzentrierter Form
ermöglichen. Sie stehen jeweils unter einem Oberthema, das auch in den
fortlaufenden Veranstaltungen, etwa zur Klinik, zur Technik, zum Setting,
aufgenommen und variiert wird.
Termine
und Neuigkeiten zur Zusammenarbeit im Psychoanalytischen Kolleg sowie
Materialien zu den einzelnen Veranstaltungen finden Mitglieder im
virtuellen Projektraum »Psychoanalytisches Kolleg«
unter:
12. bis 14. Oktober 2007 – Hamburg
Arbeitswochenende
»Perversion«
Leitung:
André Michels, Karl-Josef Pazzini
Die
Perversion ist eine der drei von Lacan – Freud weiterführend –
konzipierten klinischen Strukturen. Für die Klinik hat sich damit die
Herausforderung verschärft, zwischen der Perversion als
Verhaltensform und als klinischer Struktur zu
unterscheiden. Das, was vom Verhalten her einmal als pervers
identifiziert war, z.B. gelebte Homosexualität, kann von der Struktur
her etwas anderes sein. Die Befassung mit der Perversion lässt sofort
die Frage nach der (gesellschaftlichen) Norm erscheinen. Fetischismus
als eine Ausprägung der Struktur der Perversion konfrontiert
offensichtlich mit der Verleugnung der (symbolischen) Kastration. Am
Fetischismus lässt sich Lacans Unterscheidung von Penis und Phallus
diskutieren und wirft damit die Frage auf, wie Fetischismus bei »Frauen«
und »Männern« sich ausprägt. Wie taucht die Struktur in der
psychoanalytischen Praxis auf, wie wurde daran gearbeitet? Weitet man
den Blick, kann man auch die Frage stellen, wie taucht strukturell
Perversion im gesellschaftlichen, politischen Leben auf.
Öffentliche
Filmvorführung:
Carsten
Does & Robin Cackett: »Die Freiheit des Erzählens. Das Leben des Gad
Beck« (Film D 2006, 100 Min.)
mit
anschließenden kurzen Statements zu:
André
Michels: Anmerkungen zur perversen Struktur
Karl-Josef
Pazzini: Normierungen schaffen Abweichungen
z.B.
»homosexuell«, »jüdisch«. Überlegungen zur Perversion
Robin
Cackett: Beweggründe zum Film.
z.B.
Sexualität und Widerstand
9. bis 12. Mai 2008 (Pfingsten) –
Dhaun
Arbeitswochenende
»Psychotherapie/Psychoanalyse«
Inhaltliche
Konzeption und Koordination: Claus-Dieter Rath, Johanna Vennemann-Bär
Psychoanalyse
und Psychotherapie werden landläufig
gleichgesetzt. Auch Psychoanalytiker haben oft
Mühe, die beiden Praktiken, Theorien, Ethiken zu unterscheiden. Konsens
besteht darin, dass eine Analyse therapeutische Wirkungen hat, haben
soll, eine Therapie hingegen nicht unbedingt analytische. Doch gibt es
unterschiedliche Auffassungen von Therapie, von Kur, von Heilung,
Genesung, Gesundung …, etwa in Hinblick auf den Status des Symptoms
(Symptomheilung). Eine Therapie, aber auch eine Analyse kann als
gelungene oder misslungene, als erfolgreich und nicht erfolgreich
beendete bezeichnet werden. Was ist der Unterschied? Was unterscheidet
eine Therapie von einer Analyse? Welche Kriterien werden dabei
verwendet? Krankenkassen sind ausschließlich für den therapeutischen
Aspekt der Beseitigung von »Störungen mit Krankheitswert« zuständig. Sie
bezahlen keine Psychoanalyse, sondern Psychotherapien (die auch
psychoanalytisch orientiert sein können). Was bedeutet das für die
Arbeit von Analytikern, die mit einem Kassenvertrag praktizieren? Eine
Kernfrage lautet: Erledigt die Psychoanalyse einen Auftrag? Bei den
therapeutischen Bemühungen geht es nämlich darum, einen Menschen von
einer bestimmten Krankheit zu befreien oder ihn zu etwas Bestimmtem zu
befähigen. Dabei sind mehrere Dimensionen eines Auftrags im Spiel:
Auftrag der Gesellschaft, Auftrag des Einzelnen, der um Hilfe nachkommt,
Selbst-Auftrag des Analytikers. Manche behaupten – und zwar nicht im
Sinn eines Ungenügens –, Psychoanalyse heile nicht. Es wird gegen diese
Haltung der Vorwurf des Zynismus erhoben: Psychoanalyse werde von jenen
praktiziert, ohne dass sich irgend etwas ändere. Dass Psychotherapie und
Psychoanalyse nicht einfach Gegensätze sind, geht auch daraus hervor,
dass der Erfinder der Psychoanalyse häufig von Psychotherapie, ja von
»unserer Therapie« spricht; er erörtert die »therapeutischen« Aufgaben,
Erfolge, Methoden, Wirksamkeit, Ziele seiner praktischen Arbeit und er
beobachtet an manchem Analytiker einen großen »therapeutischen« Ehrgeiz.
Der
therapeutische Standpunkt
ist
Freud nicht fremd; er hat ihn in Texten wie »Zur Psychotherapie der
Hysterie« dargelegt. Freud stellt in diesem frühen Text eine der
Besonderheiten der psychoanalytischen Technik, nämlich das
Voranschreiten »in radialer Richtung« zum »Kerne der pathogenen
Organisation«, dar. (GW I, S. 296f.) Auch Jacques Lacan beschäftigt sich
mit den therapeutischen Funktionen der Psychoanalyse. Einige der Punkte,
auf die er dabei zu sprechen kommt sind:
Die
Frage nach der Ausrichtung der Kur Die Frage nach dem Platz des
Analytikers Die Frage nach dem Wunsch, zu retten und zu heilen, und nach
dem Begehren des Analytikers. Die Frage nach der Ethik der
Psychoanalyse. Was heißt: Psychoanalysieren ist ein ethischer Akt?
Erste
Literaturangaben: Freud, Sigmund: Psychoanalyse und Telepathie, GW XVII,
S. 32f. Einige Vorträge (in französischer u. italienischer Sprache) von
der Tagung der Fondation Européenne pour la Psychanalyse, 23./24 Mai
2003 in Rom: LA CURA PSICANALITICA È UNA TERAPIA EFFICACE?/La cure
psychanalytique est-elle une thérapie efficace?
II. — Fortlaufende
Veranstaltungen
Berlin
Zur
Genese und Struktur des Settings
Leitung:
Karl-Josef Pazzini
Die nächsten Termine für beide Seminare sind: Samstag, 22. September
Samstag, 20. Oktober Samstag, 10. November Samstag, 08. Dezember An
diesen Samstagen findet von 17.00–19.00 Uhr auch das öffentliche
Übersetzungsseminar zu Moustapha Safouan: »Jacques Lacan et la question
de la formation des analystes« statt (Veranstalter: FLG).
Termine
für 2008 werden noch vereinbart.
III. — Offene Veranstaltungen
von
Mitgliedern des Psychoanalytischen Kollegs
Berlin
Freud-Lacan-Gesellschaft.
Psychoanalytische Assoziation Berlin
Öffentliches
Übersetzungsseminar
Leitung:
Claus-Dieter Rath
Moustapha
Safouan: Jacques Lacan et la question de la formation des analystes
(Jacques Lacan und die Frage der Analytikerausbildung), Paris: Seuil
1983 (91 Seiten).
Etwa
einmal im Monat, Samstag, 17.00 bis 19.00 Uhr Beginn: Januar 2008 (Die
Termine entsprechen denen des Klinischen Seminars)
Kontakt:
Claus-Dieter Rath, Niebuhrstr. 77, 10629 Berlin, Tel. 030 881 91 94,
{ RathCD [ad] aol.com ¦ [ad] : @ } Seminar--Handy mit Mailbox: 0160 658 33 40
Hamburg
Assoziation
für die Freudsche Psychoanalyse
Lektüre-Seminar:
Jacques Lacan: Das Seminar V: Die Bildungen des Unbewußten
Leitung:
Karl-Josef Pazzini, Marianne Schuller
Im
Winter 2007/2008 wollen wir unsere Lacan-Lektüren fortsetzen. Zur
Debatte steht das von Lacan 1957–1958 gehaltene »Seminar Buch V. Die
Bildungen des Unbewußten«, das, eingerichtet von Jacques-Alain Miller
und übersetzt von Hans-Dieter Gondek, 2006 bei turia + kant erschienen
ist. Dieses Buch V hat, wie es im Nachwort des Übersetzers heißt, unter
den Lacan-Seminaren eine alles sprengende Wucht – nicht zuletzt dadurch,
dass es sehr umfangreich geraten ist. (Wir werden Sorge zu tragen haben,
dass die Textpassagen, auf die wir uns geeinigt haben, zur Verfügung
stehen.) Von daher stellt sich nachdrücklich die Frage der Auswahl:
Vorschläge der Teilnehmenden sind erwünscht, wie wir auch in der ersten
Sitzung Vorschläge machen werden. In jedem Falle wird das Kapitel unter
dem Titel »Die Freudschen Strukturen des Witzes« zu lesen sein, deren
Bezug zu den folgenden Passagen herauszuarbeiten wäre. Steht wie auch in
den vorangegangenen Seminaren die Frage nach dem, wie Lacan zu lesen
ist, im Vorder-grund, so scheint die ›Relektüre‹ des Freudschen
Witz-Buches für diese Frage in besonderer Weise geeignet.
14-täglich,
Mittwoch, 20.00 Uhr, Beginn: 31. Oktober
2007
Schriftliche
Anmeldung bei: Prof. Karl-Josef Pazzini, Bornstr. 12, 20146 Hamburg, T.
040 41 35 29 06, { pazzini [ad] uni-hamburg.de ¦ [ad] : @ } oder bei Prof. Marianne Schuller,
Bornstr. 12, 20146 Hamburg, Tel: 040 450 08 38, { mail [ad] marianne-schuller.de ¦ [ad] : @ ]
Assoziation
für die Freudsche Psychoanalyse
Klinisches
Seminar (Fortsetzung)
Frauke
Besuden (Stade), Karl-Josef Pazzini (Hamburg)
Die
Gruppe bietet Gelegenheit über die laufende Arbeit in Analysen und
anderen Anwendungen der Psychoanalyse zu sprechen und daraus
psychoanalytische Forschung zu treiben.
Teilnahmebedingung:
Sprechen aus der eigenen Praxis
Nächste
Termine: 27.09., 01.11, 13.12.2007
Anmeldung:
Karl-Josef Pazzini, Bornstr. 12, 20146 Hamburg Tel. 040-41352906, Fax:
040-41352907,
{ pazzini [ad] uni-hamburg.de ¦ [ad] : @ }
Assoziation
für die Freudsche Psychoanalyse
Arbeitszusammenhang »Judentum und
Psychoanalyse«
In
Planung ist ein Arbeitszusammenhang zum Verhältnis von »Judentum und
Psychoanalyse«, konzipiert von André Michels (Luxemburg) und
Karl-Josef Pazzini (Hamburg). Hieraus soll u.a. eine Reihe von
Matinées entstehen:
einmal
im Monat, sonntags um 11 Uhr
Beginn
wahrscheinlich im November.
Ebenfalls
für dort in Planung
ist
eine Reihe von Marianne Schuller unter der Überschrift »Salonkultur und
Briefkultur« und »Lebenswege« (z.B. Sabina Spielrein)
Aktuelle
Information hierzu finden Sie auf den Seiten der AFP unter
http://www.freudlacan.de und unter:
http://www.cafeleonar.de
Jüdischer Salon am Grindel – Café Leonar Grindelhof 59, 20146 Hamburg
{ info [ad] cafeleonar.de ¦ [ad] : @ }
Luxemburg
Assoziation
für die Freudsche Psychoanalyse
Lektüreseminar:
Jacques Lacan: Seminar XI. Die vier Grundbegriffe der
Psychoanalyse
Leitung:
André Michels
Einmal
im Monat, Dienstag, 20.00 Uhr
Auskunft/Anmeldung:
Dr. med. André Michels, 55, avenue de la Liberté, L-1931 Luxemburg,
Tel.: 00352 49 27
17
Assoziation
für die Freudsche Psychoanalyse
Klinische Arbeitsgruppe: Diskussion um klinisches
Material
Leitung:
André Michels
Fortlaufend,
einmal im Monat, Dienstag, 20.30 Uhr Der nächste Termin ist bei André
Michels zu erfahren.
Auskunft/Anmeldung:
Dr. med. André Michels, 55, avenue de la Liberté, L-1931 Luxemburg,
Tel.: 00352 49 27 17
Naharia
Assoziation
für die Freudsche Psychoanalyse
Klinisches
Seminar: »Todestrieb und
Unheilbarkeit«
Leitung:
Karl-Josef Pazzini (Hamburg), Avi Rybnicki (Tel Aviv)
Anknüpfend
an die bisherigen gemeinsamen Seminare in Tel Aviv und Hamburg findet im
Oktober ein weiteres klinisches Seminar statt.
Aus
dem Thema des letzten Seminars zur „Arbeitsübertragung“ ergab sich
verkürzt folgende Überlegung zur Weiterarbeit: In der analytischen
Arbeit ist man täglich mit Ohnmacht konfrontiert und dennoch gibt es da
sehr viel Macht, sehr viel kann bewirkt werden, nicht unbedingt das, was
man will. Gezähmt kann das Erschrecken vor dem Bild der eigenen Macht
nur werden, wenn man sich in Zusammenhänge einfädelt, etwas abgibt und
partizipiert. Auch eine Form von Arbeitsübertragung im Unterschied zur
Identifikation mit einer Lehre oder einem Meister. Wann kann man, wann
ist man berechtigt von Unheilbarkeit zu sprechen? Kann das überhaupt zum
Kriterium psychoanalytischen Arbeitens werden? Setzt dies nicht ein
Ideal voraus? Kann es zu einer solch starken Entmischung der Triebe
kommen, dass die Manifestationen des Todestriebes sich unaufhaltsam
durchsetzen? Im Hintergrund war bei der Themenstellung auch deutlich,
aber auch genauso unklar, dass die Thematik von Heil und Todestrieb auch
etwas mit der Geschichte der Psychoanalyse in Deutschland, mit
Antisemitismus und der Begegnung von Deutschsprachigen und Israelis zu
tun hat.
5./6.
Oktober 2007 Naharia (Israel)
Teilnehmerbegrenzung:
15
Anmeldung:
Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini, Bornstr. 12, 20146 Hamburg Tel.: +49 49 41 35 29 06, Fax: +49 40 41 35 29 07 { pazzini [ad] uni-hamburg.de ¦ [ad] : @ }
IV. — Tagungen
Berlin
Freud-Lacan-Gesellschaft, Psychoanalytische Assoziation
Berlin
30. November, 1./2. Dezember 2007: Kongress
Sexuelles Genießen – heute. Ende der Verdrängung?
Freitag, 30. November, 20.00 Uhr
Einleitung von Claus-Dieter Rath Eröffnungsvortrag von Marcel Ritter
(Psychoanalytiker, Straßburg): »Die Einführung des Genießens bei Lacan«
Anschließend kleiner Empfang
Samstag, 1. Dezember, 9.30–18.30 Uhr (mit
Mittagspause) ca. 17.00 Uhr: Film »Comizi d’Amore« von Pier Paolo
Pasolini ca. 20.00 Uhr: Büfett
Sonntag, 2. Dezember, 9.30–14.30 Uhr
Vorträge und Gesprächsrunden von
Mitgliedern der Freud-Lacan-Gesellschaft:
Johanna Bossinade, Christiane Buhmann,
Robin Cackett, Jean Clam, Maria Kreutzer, Arndt Himmelreich, Martine
Lerude, Dieter Pilz, Claus-Dieter Rath, Bernhard Schwaiger, Cornelius
Tauber, Ilsabe Witte.
Die Vorträge und Gespräche behandeln
folgende Themen:
Cui prodest? Verdrändung und
Bisexualität; Überall und nirgendwo
– eine Spielart des phallischen
Genießens: das »Genießen des Idioten«; Gegenwart des Sexuellen;
Oralität; »Stimme als Triebobjekt«. Skizze einer Diskussion; Medusa –
vor und nach dem Blick; Verdrängung? Verleugnung? Zurückweisung? Über
die heutige Klinik der Kinder und der Jugendlichen; »Ich sehe was, was
du nichts siehst«. Die Rätsel kindlicher Phantasien; Zügellosigkeit,
Verdrängung und Verurteilung. Jugnedliche und Sexualität; Riech-Lust.
Die »organische Verdrängung« des Geruchssinns; Filmvorstellung mit
Einführung zu „Comizi d’amore“ (P.P. Pasolini).
Zur vorbereitenden Lektüre empfohlen:
Sigmund Freud: „Die Verdrängung“ und „Aus
der Geschichte einer infantilen Neurose“ (Der Wolfsmann)
Jacques Lacan: Seminar I
(Verdrängung/Verwerfung), Seminar VII: Die Ethik der Psychoanalyse und
Seminar XX – Encore (Genießen)
Ilka Quindeau, Volkar Sigusch (Hg): Freud
und das Sexuelle. Neue psychoanalytische und sexualwissenschaftliche
Perspektiven
Das Kongressprogramm wird ab Ende
September verschickt. Bitte beachten Sie auch unsere Internet-Seite:
www.freud-lacan-berlin.de
Anmeldung:
Kongress-Sekretariat, c/o Rath, Niebuhrstr. 77, D-10629 Berlin, Fax: +49
30 883 37 37, Tel.: +49 160 658 33 40 (Mailbox),
{ Diskurserfahrung [ad] aol.com ¦ [ad] : @ }
Karlsruhe
16.–18. November 2007:
Kongress
Arbeit in der Psychoanalyse
Veranstalter: AFP – Assoziation für die Freudsche
Psychoanalyse
Eine unsichtbare Arbeit: die Arbeit des
Unbewussten.
Eine unschätzbare Arbeit: die Arbeit des
Psychoanalytikers und die des Analysanten.
Eine Ersetz-Arbeit: Deutungs- und
Übersetzungstätigkeit in der Psychoanalyse.
Eine Pflicht-Arbeit, gegen die wir uns
sträuben: die Freudsche Kulturarbeit, das Schuldgefühl und das Problem
der allgemeinen Menschenliebe.
Fesselnde und abschreckende Arbeit:
Psychopathologie des Arbeitslebens.
Acht Fragen zum Thema »Arbeit in der
Psychoanalyse«:
Was arbeitet in Freuds Traumarbeit,
Trauerarbeit, Kulturarbeit, Verdrängungsarbeit, Erinnerungsarbeit …?
Was ist eigentlich Objekt der
psychoanalytischen Arbeit und was sind ihre Werkzeuge oder Instrumente?
Welche Beziehung unterhält der Psychoanalytiker zu ihnen?
Wie unterscheidet sich die Arbeit, die
ein Analytiker, von der, die ein Analysant leistet?
Was ist die Arbeit, die in einer
Psychoanalyse stattfindet, im Unterschied zu einer psychotherapeutischen
Arbeit?
Lässt sich feststellen, dass in der
Psychoanalyse etwas arbeitet, und zwar unabhängig von etwaigen
heroischen Taten oder Akten des Analytikers (›acte psychanalytique‹ und
›acte du psychanalyste‹)?
ie hängen Arbeit und Bezahlung in der
psychoanalytischen Kur zusammen?
Im Hinblick auf die Arbeit des
Analytikers und – bei einer kassenfinanzierten Psychotherapie – im
Hinblick auf Arbeitstätigkeiten bzw. Arbeitsunfähigkeit des Analysanten?
In welchen Zusammenhängen und Funktionen
erscheinen Er-werbsarbeit, Hausarbeit, künstlerische Arbeit … in einer
psychoanalytischen Kur: Und welche Bedeutung haben dabei
Arbeitspathologien, Arbeitsstörungen, Arbeitssucht, Arbeitsversagen?
Welche Problematiken bringt der Bezug
jeder Arbeitstätigkeit auf den kleinen und auf den großen Anderen mit
sich? Bspw. als der Gegensatz zwischen dem, was Freud das »Interesse an
der Arbeitsgemeinschaft« nennt, und den Aggressionsneigungen der
Einzelnen.
Diese Punkte erfordern Differenzierungen
im Begriff der Arbeit und im Begriff des Psychoanalysierens.
Vorträge:
Karin Adler/Gabrielle
Devallet-Gimpel (Paris/Toulouse): Arbeit in Lacans
Proposition d’octobre 1967
Johanna Cadiot (Paris):
Kulturarbeit und Geschlechterrollen
Annemarie Hamad (Paris):
Arbeit oder Krieg? Trauerarbeit
Michael Meyer zum Wischen
(Köln): Travail de mutation: Ein Begriff bei Serge
Leclaire. Gedanken zu einer Arbeit des Wandels und der Veränderung in
der Kur
André Michels
(Luxemburg): »Triebschicksal« und
»Arbeitsanforderung«
Catherine Moser
(Elchingen b. Ulm): Arbeit und Widerstand: Arbeit
macht frei; Macht Arbeit wirklich frei?
Peter Müller (Karlsruhe):
»Das Schwerste, was wir zu tragen haben, ist, dass
wir nichts zu tragen haben.«
Karl-Josef Pazzini
(Hamburg): Psychoanalysieren als Arbeit und als
Arbeitsstörung. Über den Arbeitsplatz des Analytikers
Erik Porath (Berlin):
Periodizität und Zeitlichkeit: Von der Physik des
psychischen Apparates zur Arbeit des Unbewussten
Claus-Dieter Rath (Berlin):
Arbeit des Unbewussten und Arbeit der
Psychoanalyse
Françoise Samson (Paris):
Arbeit in der psychoanalytischen Kur
Regula Schindler (Zürich): Sublimieren
Gerd Spittler (Bayreuth):
Arbeiten – was ist das?
Versuch einer
vergleichenden Anthropologie der Arbeit
Anna Tuschling (Basel):
Die Witzarbeit
Peter
Widmer (Zürich): Psychoanalytische Arbeit als
Herstellung des Verlusts
Termine: Freitag, 16. November 2007
(18.30 Uhr Einschreibung der Teilnehmer)
bis Sonntag, 18. November 2007 (ca. 13.30 Uhr Ende der Tagung)
Anmeldung, Koordination,
Information: Dr. Peter Müller, Moltkestr. 29 a, 76133 Karlsruhe Tel.:
+49 721 20 735, Fax: +49 721 23 800, { petjanik [ad] t-online.de ¦ [ad] : @ }
André Michels
Dr. med., Psychiater und Psychoanalytiker in Luxemburg
und Paris | zahlreiche Veröffentlichungen zu klinischen, literarischen
und kulturkritischen Themen | Mitherausgeber u. a. vom Jahrbuch für
klinische Psychoanalyse, Diskord-Verlag, Tübingen, 6 Bände (ab 1998) |
Herausgeber von Actualité de l’hystérie, Érès, Toulouse, 2001 |
Mitbegründer der Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse, des
Psychoanalytischen Kollegs (Deutschland), des Institut de Formation et
de Recherche en Psychanalyse (Luxemburg) | Regelmäßige Seminare und
Vorlesungen über Theorie und Praxis der Psycho-analyse. 55, av. de la
Liberté, L-1931 Luxemburg, Tel.: 00352-492717, Fax: 00352-402306
Karl-Josef Pazzini
Prof. Dr. phil., M.A., Studium der Philosophie,
Theologie, Erziehungswissenschaft, Mathematik, Kunstpädagogik | Lehrer
| Psychoanalytiker in eigener Praxis | Mitbegründer der »Assoziation
für die Freudsche Psychoanalyse« | Professor für
»Erziehungswissenschaft. Didaktik der Bildenden Kunst«, Universität
Hamburg | Arbeitsschwerpunkte: Psychoanalyse, Pädagogik, Museum;
Bildung, Lehre und Lernen in Bezug auf Kunst, Aggressivität der Lehre;
Forschungsprojekt »Wahn, Wissen, Institution« Bornstr. 12, 20146
Hamburg, Tel.: 040-41352906, Fax: 040-41352907,
{ pazzini [ad] uni-hamburg.de ¦ [ad] : @ }
Claus-Dieter Rath
Dr. rer. soc., Psychoanalytiker in Berlin |
Gründungsmitglied von: Fondation Européenne pour la Psychanalyse
(1991); Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse (1994);
Freud-Lacan-Gesellschaft. Psychoanalytische Assoziation Berlin (1997)
| Veröffentlichungen über Fragen der psychoanalytischen Praxis, der
Geschichte der Psychoanalyse und über die Massenpsychologie des
Alltagslebens | Mitherausgeber von: (mit Jutta Prasse) Lacan und das
Deutsche. Die Rückkehr der Psychoanalyse über den Rhein, Freiburg i.
Br. 1994; (mit André Michels, Peter Müller, Achim Perner): Jahrbuch
für klinische Psychoanalyse, Tübingen 1998ff.; Herausgeber der
Textsammlung Jutta Prasse: Sprache und Fremdsprache. Psychoanalytische
Aufsätze, Bielefeld 2004 | Psychoanalytische Supervisionen.
Niebuhrstr. 77, 10629 Berlin, Tel.: 030-8819194, Fax: 030-8833737,
{ RathCD [ad] aol.com ¦ [ad] : @ }
Vorstand des Vereins »Psychoanalytisches Kolleg e. V.«
ab Dezember 2005
-
Vorsitzender: Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini
Bornstr. 12, D-20146 Hamburg T.: +49-40-41352906, Fax:
+49-40-41352907 { pazzini [ad] uni-hamburg.de ¦ [ad] : @ }
-
Vorsitzender: Dr. Claus-Dieter Rath Niebuhrstr. 77,
D-10629 Berlin T.: +49-30-8819194, Fax: +49-30-8833737
{ RathCD [ad] aol.com ¦ [ad] : @ }
Schatzmeister: Dr. Peter Müller Moltkestraße 29 A,
D-76133 Karlsruhe T.: +49-721-20735, Fax: +49-721-23800
{ petjanik [ad] t-online.de ¦ [ad] : @ }
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